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Mentha dumetorum
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Auch bekannt als: Mentha dumetorum
An ihren quirlartig angeordneten, bläulich-violetten Blüten und den behaarten, aromatisch duftenden Blättern lässt sich die Gebüsch-Minze (Mentha dumetorum) sofort erkennen. Diese seltene, heimische Minzart ist eine wertvolle Bereicherung für jeden Naturgarten, besonders wenn du feuchte Ecken oder einen Teichrand besitzt. Als indigene (ursprünglich hier heimische) Art unterstützt sie die lokale Insektenwelt in der Hochsommerzeit. In Deutschland steht sie bereits auf der Roten Liste, weshalb du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum Artenschutz leistest. Probier es in deinem Garten einfach mal an einer feuchten Stelle aus.
Seltene heimische Minze: Ein robuster Überlebenskünstler für feuchte Gartenstellen.
Nach aktuellen ökologischen Erkenntnissen ist die Gebüsch-Minze als heimische Art ein wichtiger Bestandteil der regionalen Biodiversität. Da sie in Deutschland auf der Roten Liste geführt wird, dient ihr Erhalt im Garten primär dem Schutz der genetischen Vielfalt unserer Flora. Während der Blütezeit im Hochsommer stellt sie eine verlässliche Nektarquelle für viele Schwebfliegen und Wildbienen dar, die auf feuchte Lebensräume spezialisiert sind. Da sie im Winter ihre Samenstände behält, bietet sie zudem Struktur für überwinternde Insekten. Mit der Pflanzung dieser seltenen Minze förderst du aktiv den Erhalt einer gefährdeten heimischen Pflanzenart.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Jul – Okt
Die Gebüsch-Minze (Mentha dumetorum) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Sie ist eine natürliche Kreuzung, die in Österreich heimisch ist und in Deutschland als gefährdeter Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde oder ohne menschliches Zutun entstand) gilt. Ihr natürlicher Lebensraum sind feuchte Gebüsche und Ufersäume. Charakteristisch für diese Art sind der vierkantige Stängel und die gegenständigen (sich am Stängel direkt gegenübersitzenden) Blätter sowie der typische Minzduft.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.