Bild folgtKI-generierte IllustrationMesoligia furuncula
Auch bekannt als: Trockenrasen-Halmeulchen
An der markanten Zweiteilung ihrer Vorderflügel lässt sich die Zweifarbige Halmeule (Mesoligia furuncula) sofort erkennen. Meist ist die körpernahe Hälfte dunkelbraun gefärbt, während der äußere Teil hellbeige bis weißlich abgesetzt erscheint. In deinem Garten entwickelt dieser Eulenfalter eine Generation pro Jahr. Das Weibchen legt seine Eier bevorzugt an Grashalmen ab, wo die jungen Larven (Raupen) schlüpfen. Da die Art polyphag (vielseitig in der Nahrungswahl) ist, fressen die Raupen an den Halmen und Wurzeln heimischer Gräser wie dem Gewöhnlichen Knäuelgras (Dactylis glomerata). Ab Mai kannst du die erwachsenen Falter beobachten, wie sie Nektar an der Acker-Witwenblume (Knautia arvensis) oder der Gemeinen Schafgarbe (Achillea millefolium) suchen. Im Hochsommer besuchen sie zur Energieaufnahme gerne den Gemeinen Wasserdost (Eupatorium cannabinum). Den Winter verbringt das Tier als Larve geschützt im Inneren von Grasstängeln oder im Wurzelbereich. Du förderst diesen nützlichen Schmetterling, indem du Gräser im Herbst nicht zurückschneidest und wilde Ecken im Garten zulässt.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Zweifarbige Halmeule sticht nicht und besitzt keine Brennhaare. Aufgrund ihrer stabilen Bestände ist sie nicht gesondert geschützt, stellt aber einen wertvollen Baustein der heimischen Biodiversität dar und sollte daher nicht gestört werden.
Die Zweifarbige Halmeule ist ein Nachtfalter aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Mit einer Körpermasse von etwa 0,025 Gramm gehört sie zu den kleineren Vertretern ihrer Gruppe, ist jedoch in der Schweiz und angrenzenden Regionen weit verbreitet. Ihre Lebensweise ist eng an Grasland und naturnahe Gärten gebunden. Für den Laien ist sie vor allem durch die scharfe Trennlinie auf den Vorderflügeln identifizierbar, die das dunkle Mittelfeld vom hellen Saumfeld trennt. Die Art ist ein wichtiger Bestäuber und dient gleichzeitig als Nahrung für Vögel und Fledermäuse.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
intermediate
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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