Bild folgtKI-generierte IllustrationMetopias diagnosticus (Meyer, 1842)
Meyer, 1842
Das markanteste Kennzeichen dieses Tieres ist sein extrem flacher, breiter Schädel, der fast die Form eines massiven Schildes annimmt. Als Vertreter der Metoposauridae (eine Gruppe urtümlicher Lurche) führt dieses Lebewesen eine überwiegend wassergebundene Lebensweise in feuchten Gebieten. In Deinem Garten bevorzugt es die Nähe zu größeren Teichen oder schlammigen Zonen, wo es meist ruhig am Grund verweilt. Die Ernährung erfolgt rein räuberisch, wobei vor allem kleinere Wassertiere und Wirbellose (Tiere ohne Rückgrat) erbeutet werden. Als spezialisierter Lauerjäger (ein Jäger, der bewegungslos auf vorbeischwimmende Beute wartet) besetzt es eine nischige ökologische Position im Wasser. Du kannst den Lebensraum unterstützen, indem Du naturnahe Uferzonen und flache, schlammige Wasserstellen erhältst. Achte darauf, dass solche Gewässer nicht vollständig austrocknen, um den Lebensraum für diese wasserliebende Art zu sichern. Da keine speziellen Pflanzenbeziehungen dokumentiert sind, bietet eine allgemeine Vielfalt an Uferbewuchs ausreichend Schutz. Dieses Tier ist ein faszinierender Bewohner, der in Deutschland, Österreich und der Schweiz als heimisch (angestammt vorkommend) eingestuft wird. Beobachtungen sind aufgrund der verborgenen Lebensweise im Wasser eher selten.
Dieses Tier ist für Menschen vollkommen harmlos und verhält sich friedlich. Da es in unseren Breiten als heimisch gilt, ist es ein schützenswerter Bestandteil der regionalen Naturgeschichte. Es geht von ihm keinerlei Gefahr für Gartenbesitzer oder Haustiere aus.
Metopias diagnosticus (Metopias diagnosticus) gehört zur Familie der Metoposauridae, einer Gruppe großwüchsiger, fossiler Amphibien aus der Ordnung der Temnospondyli. Taxonomisch (nach der biologischen Systematik) ist die Art für die Regionen Deutschland, Österreich und Schweiz belegt. Die Lebensweise wird als streng aquatisch (im Wasser stattfindend) beschrieben, wobei die Anatomie auf eine benthische (am Gewässerboden lebende) Existenz hindeutet. Er gilt als Charakterform für bestimmte erdgeschichtliche Formationen dieser Regionen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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