Bild folgtKI-generierte IllustrationMicrotus savii (Selys-Longchamps, 1838)
Auch bekannt als: Campagnol De Savi, Savi-Kleinwühlmaus
Die Italienische Kleinwühlmaus (Microtus savii) ist ein etwa 8 bis 12 Zentimeter langes Säugetier mit graubraunem Fell, winzigen Ohren und einem auffallend kurzen Schwanz. In deinem Garten bemerkst du sie oft durch ihre unterirdische Tätigkeit, bei der sie flache Erdhügel aufwirft und Gänge dicht unter der Oberfläche gräbt. Sie lebt streng herbivor (pflanzenfressend) und ernährt sich von verschiedenen Wurzeln, Knollen und grünen Pflanzenteilen, die sie in ihrem Revier findet. Das Tier ist sowohl tagaktiv als auch nachtaktiv und passt seine Ruhephasen flexibel an die Umgebung an. Da sie keinen Winterschlaf hält, bleibt sie auch im Februar aktiv und nutzt ihre Vorräte oder sucht unter der Erde nach Nahrung. Du kannst ihr helfen, indem du den Boden nicht unnötig verdichtest und naturnahe Zonen mit lockerem Erdreich belässt. Um eine Übervermehrung zu verhindern, sind natürliche Strukturen wie Trockenmauern oder Asthaufen sinnvoll, da sie Raubtieren wie dem Wiesel Unterschlupf bieten. Ein biologisch bewirtschafteter Garten profitiert von der Bodenbelüftung, die diese kleinen Nagetiere durch ihr Graben leisten. Auf chemische Mittel zur Bekämpfung solltest du verzichten, um die Artenvielfalt und deine Haustiere zu schützen.
Die Italienische Kleinwühlmaus ist für Menschen völlig ungiftig und friedlich. Da sie jedoch wie alle Wildtiere bei extremer Bedrohung durch Zubeißen reagieren kann, solltest du sie nicht mit bloßen Händen einfangen. Sie unterliegt dem allgemeinen Schutz wildlebender Tiere.
Die Italienische Kleinwühlmaus (Microtus savii) gehört zur Familie der Wühlmäuse (Cricetidae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Diese Art erreicht eine Körperlänge von 8 bis 12 Zentimetern und lebt vorwiegend fossorial (unterirdisch grabend) in selbst angelegten Gangsystemen. Sie bevorzugt offene Habitate und kultiviertes Gelände, wobei sie für ihre hohe Anpassungsfähigkeit an verschiedene Bodenbeschaffenheiten bekannt ist.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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