Bild folgtKI-generierte IllustrationMimas tiliae
Auch bekannt als: Lindenschwärmer
Typisch fuer den Lindenschwaermer (Mimas tiliae) ist sein markant gezackter Fluegelrand und die tarnfarbene Zeichnung in verschiedenen Gruen- und Brauntoenen. Mit einer Koerpermasse von etwa 0,3 Gramm und einer stattlichen Fluegelspannweite gehoert er zu den grossen Nachtfaltern in deinem Garten. Das Weibchen legt nach der Paarung etwa 100 bis 150 Eier einzeln oder paarweise an die Blattunterseiten von Baeumen ab. Die Raupen leben polyphag (viele verschiedene Pflanzenarten als Nahrung nutzend) und ernaehren sich im Fruehling und Sommer vor allem von der Winter-Linde (Tilia cordata), der Flatter-Ulme (Ulmus laevis) oder der Haenge-Birke (Betula pendula). Eine Besonderheit ist, dass die erwachsenen Falter keine Nahrung aufnehmen, da ihre Mundwerkzeuge verkuemmert sind. Sie leben nur wenige Tage von ihren Reserven, um sich zu paaren. Die Art bildet eine Generation pro Jahr aus und ueberwintert als Puppe (Ruhestadium der Metamorphose) im Boden. Du kannst den Falter unterstuetzen, indem du unter Linden oder Birken auf tiefes Umgraben verzichtest, um die im Erdreich ruhenden Puppen nicht zu stoeren.
Der Lindenschwaermer ist voellig harmlos und kann weder stechen noch beissen. Er ist ein geschuetzter Gartenbewohner und sollte nicht in seiner Entwicklung gestoert werden. Da die Falter keine Nahrung aufnehmen, kannst du sie nicht an Futterstellen beobachten, sondern lediglich ruhend an Baumstaemmen oder Hauswaenden.
Der Lindenschwaermer ist ein Vertreter der Familie der Schwaermer (Sphingidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in Mitteleuropa weit verbreitet, wobei Daten aus der Schweiz und Belgien seine Bestaendigkeit in der Region belegen. Die Art bevorzugt warme Standorte und ist durch die charakteristischen, ausgebuchteten Vorderfluegel leicht von anderen Schwaermern zu unterscheiden. Als heimischer Nachtfalter besiedelt er Gaerten, Parks und Alleen mit entsprechendem Baumbestand.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
warm
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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