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Mimosa pudica
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Auch bekannt als: Sinnpflanze, Schamhafte Sinnpflanze, Mimose
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Arten
interagieren
8
Interaktionen
dokumentiert
An ihren feinen, doppelt gefiederten Blättern und den kugeligen, zartrosa Blütenköpfen lässt sich die Schamhafte Sinnpflanze (Mimosa pudica) sofort erkennen. Besonders faszinierend ist ihre Reaktion auf Berührung, bei der sie ihre Blättchen schlagartig einklappt – ein Schutzmechanismus, der in der Natur seinesgleichen sucht. In naturnahen Gärten dient sie als botanische Besonderheit, die uns die Sensibilität der Pflanzenwelt direkt vor Augen führt. Auch wenn sie in unseren Breiten meist einjährig oder als Kübelpflanze gehalten wird, bereichert sie als wärmeliebende Art die Vielfalt im Garten. Achte bei der Standortwahl darauf, dass sie für kleine Entdecker nicht frei zugänglich ist, da sie nicht als kindersicher gilt. Probiere es doch einmal an einem geschützten Sonnenplatz aus.
Botanisches Wunder mit Reaktionsvermögen: Die Pflanze, die sich bewegt.
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Obwohl für diese Art in der Region keine spezifischen Beziehungsdaten zu Insekten vorliegen, ist sie als Mitglied der Hülsenfruchtgewächse (Fabaceae) ökologisch wertvoll. Diese Pflanzenfamilie lebt in Symbiose (Lebensgemeinschaft zum gegenseitigen Vorteil) mit Knöllchenbakterien, die Luftstickstoff fixieren und so den Boden auf natürliche Weise für andere Pflanzen düngen. Sie dient zudem als Pionierpflanze (Art, die neue Lebensräume zuerst besiedelt) und trägt zur strukturellen Diversität (Vielfalt der Lebensräume) im Garten bei. Ihr dichter Wuchs in Bodennähe bietet zudem Versteckmöglichkeiten für verschiedene Kleinstlebewesen. In der Blütezeit stellt sie Nektar bereit, der allgemein von verschiedenen Hautflüglern (Hymenoptera) genutzt wird. Damit leistet sie einen Beitrag zum Erhalt eines stabilen Ökosystems.
Die Schamhafte Sinnpflanze (Mimosa pudica) gilt als nicht kindersicher. Sie enthält in ihren Pflanzenteilen Mimosin, eine Aminosäure, die bei Verzehr für Menschen und Haustiere gesundheitsschädlich sein kann. Aufgrund dieser Inhaltsstoffe und der kleinen Stacheln sollte sie außerhalb der direkten Reichweite von Kindern gepflanzt werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Halbstrauch
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Schamhafte Sinnpflanze (Mimosa pudica) gehört zur Familie der Hülsenfruchtgewächse (Fabaceae) und zur Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen (Fabales). In der Region wird sie speziell für Österreich als heimisch geführt, wobei sie bevorzugt an warmen Standorten gedeiht. Eine morphologische (gestaltliche) Besonderheit ist die Thigmonastie (Bewegung als Reaktion auf Berührung), die durch Turgordruckänderungen (Zellinnendruck) in den Blattgelenken ausgelöst wird. Ihre Blüten sind eigentlich dichte Köpfchen aus vielen kleinen Einzelblüten mit weit herausragenden Staubblättern.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•pollinator_interactions
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.