Bild folgtKI-generierte IllustrationMonachus monachus
Auch bekannt als: Mittelmeer Mönchsrobbe, Mittelmeer-Monchsrobbe, Mittelmeer-Mönchsrobbe, Mönchsrobbe
Du erkennst die Mittelmeer-Mönchsrobbe (Monachus monachus) an ihrem stromlinienförmigen Körper und der typischen Fortbewegung eines Meeressäugers. Dieses Raubtier nutzt zur Jagd ein Echolot, also die Aussendung von Schallwellen zur Orientierung, ist für seine beachtliche Tauchdauer bekannt und nutzt die Schwarmjagd zur Nahrungssuche. Da keine spezifischen Beutetiere in den Daten vorliegen, steht ihre Rolle als Spitzenprädator, also als Tier am Ende der Nahrungskette, im Vordergrund der ökologischen Betrachtung. Ihr Lebensraum umfasst das Meer, zerklüftete Küstenabschnitte und Flussmündungen, wo sie ganzjährig aktiv ist und weder Winterschlaf noch Winterruhe hält. In deinem Garten wirst du sie zwar nicht finden, aber du kannst ihren Lebensraum schützen, indem du auf Plastikmüll verzichtest und regionale Meeresschutzprojekte unterstützt. Die Art ist durch die FFH-Anhänge II und IV (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) streng geschützt, was ihre Bedeutung für die Biodiversität, also die Vielfalt des Lebens, unterstreicht. Bei Begegnungen an Küsten ist strikte Zurückhaltung geboten, da die Tiere äußerst störungsanfällig sind. Als Küstenbewohner regulieren sie die Bestände ihrer Nahrung und erhalten so das Gleichgewicht im Ökosystem.
Diese Art ist nach den FFH-Anhängen II und IV streng geschützt. Bei seltenen Begegnungen an Küsten musst du unbedingt großen Distanz wahren, da das Tier den Kontakt zu Menschen scheut. Eine Verwechslungsgefahr besteht aufgrund der Seltenheit im mitteleuropäischen Raum kaum.
Körper
Körperlänge
260.451 cm
Gewicht
284940.665 g
Max. Lebensalter
23.7 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
1, 0.77× pro Jahr
Tragezeit
319.47 Tage
Geschlechtsreife
~4.1 Jahre
Ernährung & Verhalten
Die Mittelmeer-Mönchsrobbe wird taxonomisch in die Familie der Hundsrobben (Phocidae) innerhalb der Ordnung der Raubtiere (Carnivora) eingeordnet. Als Meeressäuger besetzt sie eine spezialisierte ökologische Nische, ist jedoch in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht heimisch. Sie unterscheidet sich von anderen Robbenarten durch ihre spezifische Anpassung an warme Meere und ihre Lebensweise in abgelegenen Küstenhöhlen. Innerhalb der Gattung Monachus ist sie eine der am stärksten gefährdeten Arten weltweit.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Taxonomic data, 389 occurrences
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