Bild folgtKI-generierte IllustrationMontia fontana subsp. fontana
Auch bekannt als: Montia fontana subsp. fontana
An ihren winzigen, weißen Blüten und den gegenständigen, etwas fleischigen Blättern lässt sich das Bach-Quellkraut sofort erkennen. Als spezialisierter Bewohner von Quellbereichen und nassen Standorten bringt es ökologische Vielfalt in feuchte Gartenecken. Da die Art in Deutschland auf der Roten Liste steht, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum Artenschutz. Die Pflanze lebt in einer Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (nützliche Bodenpilze, die den Nährstoffaustausch fördern), was deine Bodenbiologie nachhaltig stärkt. Wenn du einen Teichrand oder einen Bachlauf hast, ist dieses Kraut die ideale Wahl für dich.
Seltene Quellschönheit: Schütze eine gefährdete Art in deiner feuchten Gartenecke.
Das Bach-Quellkraut übernimmt eine wichtige Funktion als spezialisierter Lückenfüller in feuchten Lebensräumen. Durch die Verbindung mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM) wird das Bodennetzwerk stabilisiert und der Nährstoffkreislauf am Wasser gefördert. Da die Art in Deutschland auf der Roten Liste geführt wird, ist jeder Bestand im Garten ein wertvoller Rückzugsort für die regionale Flora. In naturnahen Gärten bietet der dichte Wuchs am Ufer Schutz und Feuchtigkeit für kleine Bodenlebewesen. Auch wenn spezifische Insektendaten fehlen, bereichert die Pflanze die strukturelle Diversität deiner Feuchtzone erheblich.
Bitte beachte, dass das Bach-Quellkraut als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine akute Giftigkeit bekannt ist, sollten Kinder und Haustiere nicht an der Pflanze naschen. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Wasserpflanzen besteht aufgrund der charakteristischen, kleinen Blattformen bei genauerem Hinsehen kaum.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.12 m
Standort: Suche dir einen vollsonnigen Platz aus, der zuverlässig feucht bleibt.
Boden: Ein normaler Gartenboden ohne übermäßige Düngung ist ideal, da die Pflanze ein Mittelzehrer (Pflanze mit mäßigem Nährstoffbedarf) ist.
Feuchtigkeit: Der Boden sollte niemals ganz austrocknen; eine Ansiedlung direkt am Wasser ist optimal.
Pflanzzeit: Setze das Quellkraut am besten von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange der Boden frostfrei ist.
Pflege: Die Pflanze ist sehr pflegeleicht und muss nicht zurückgeschnitten werden.
Vermehrung: An passenden Stellen breitet sie sich durch Ausläufer oder Selbstaussaat von alleine aus.
Kombinationsempfehlung: Gute Partnerinnen sind die Bachbunge (Veronica beccabunga) oder das Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides). Diese Arten teilen die Vorliebe für nasse Standorte und bilden gemeinsam einen dichten, ökologisch wertvollen Ufersaum an deinem Gartenteich.
Das Bach-Quellkraut (Montia fontana subsp. fontana) gehört zur Familie der Quellkrautgewächse (Montiaceae). Es ist eine indigene (einheimische) Art in Deutschland und der Schweiz, die bevorzugt an sauberen Quellen, Bächen und auf sickerfeuchten Böden wächst. Die Pflanze wird oft als Archäophyt (eine Art, die bereits vor 1492 heimisch war oder eingeführt wurde) eingestuft und ist eng an dynamische Wasserlebensräume angepasst. Charakteristisch ist ihr niedriger, oft mattenartiger Wuchs, der auch auf feuchtem, offenem Boden gut gedeiht.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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