Bild folgtKI-generierte IllustrationMorus nigra
Auch bekannt als: Schwarze Maulbeere, schwarzer Maulbeerbaum
An ihrem knorrigen Wuchs und den herzförmigen, rauen Blättern lässt sich die Schwarze Maulbeere (Morus nigra) sofort erkennen. Als xerotherme Art (wärmeliebend und trockenheitstolerant) ist sie besonders wertvoll für Gärten im Klimawandel. Da keine spezifischen Insektendaten vorliegen, steht ihre Rolle als robustes Klimagehölz im Vordergrund. Du holst dir mit ihr ein Stück lebendige Kulturgeschichte in den Garten, das auch an heißen Tagen wenig Pflege braucht.
Klimafester Traditionsbaum: Die Schwarze Maulbeere trotzt der Hitze mühelos.
Die Schwarze Maulbeere ist aufgrund ihrer Trockenheitsresistenz ein Ankerpunkt im naturnahen Garten. Die Früchte stellen eine wichtige Nahrungsquelle für die Tierwelt dar, sobald sie im Hochsommer reifen. Da die vorliegenden Daten keine spezifischen Beziehungen zu Bestäubern oder Raupen aufführen, konzentriert sich ihr ökologischer Wert auf die Strukturgebung und die Verbesserung des Mikroklimas. Als langlebiges Gehölz bietet sie über Jahrzehnte hinweg geschützte Nistplätze. Ihre Anpassungsfähigkeit an steigende Temperaturen macht sie zu einem wertvollen Gehölz für die Zukunft.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
6.19 m
Wähle einen sonnigen Standort, da die Maulbeere eine Lichtzahl von 8 (bevorzugt sehr helle Plätze) aufweist.
Sie liebt Wärme, was die Temperaturzahl 7 (Wärmezeiger) bestätigt.
Der Boden sollte tiefgründig, durchlässig und nährstoffreich sein.
Eine Feuchtezahl von 4 (trockenheitsverträglich bis frisch) zeigt, dass sie mit mäßiger Feuchtigkeit bestens zurechtkommt.
Pflanzzeit ist von März bis Mai oder September bis November, solange der Boden offen ist.
In den ersten Standjahren solltest du bei anhaltender Trockenheit regelmäßig gießen.
Ein Rückschnitt zur Formgebung erfolgt am besten im Spätwinter vor dem Austrieb.
Da sie als nicht kindersicher eingestuft wird, vermeide Standorte direkt an Kinderspielplätzen.
Gute Partnerin: Die Kornelkirsche (Cornus mas) – beide teilen die Vorliebe für Wärme und ergänzen sich ökologisch durch ihre Früchte.
Die Schwarze Maulbeere (Morus nigra) gehört zur Familie der Maulbeergewächse (Moraceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Sie ist in Österreich heimisch und wächst bevorzugt an warmen, geschützten Standorten wie in Weinbauregionen. Morphologisch (gestaltlich) zeichnet sie sich durch eine tief gefurchte Borke und eine dichte, oft unregelmäßige Krone aus. Die brombeerähnlichen Früchte reifen von Juli bis August und sind botanisch gesehen Sammelsteinfrüchte.
3 Videos zu Schwarze Maulbeere



•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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