Bild folgtKI-generierte IllustrationMyotis aurascens
Auch bekannt als: Murin Doré, Steppen-Bartfledermaus
Die Myotis aurascens (Myotis aurascens) ist ein zierliches, gefluegeltes Saeugetier, das sich durch einen lautlosen, wendigen Flug in der Abenddaemmerung auszeichnet. In Deinem Garten nutzt dieser nachtaktive Gast oft schmale Spalten an Gebaeuden oder hohle Raeume in alten Baeumen als Tagesquartier. Zur Orientierung nutzt sie die Echolokation (Aussenden von Ultraschallrufen zur Orientierung), wodurch sie selbst kleinste Hindernisse im Dunkeln erkennt. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen vorliegen, ist hervorzuheben, dass sie als reiner Insektenfresser (Tierfresser, die sich von wirbellosen Tieren ernaehren) eine wichtige Rolle im Garten spielt. Sie jagt vor allem kleine Fluginsekten wie Muecken oder Nachtfalter direkt in der Luft. Den Winter verbringt das Tier im Winterschlaf (Zustand herabgesetzter Koerperfunktionen), um die nahrungsarme Zeit zu ueberstehen. Du kannst sie unterstuetzen, indem Du Fledermauskaesten (kuenstliche Quartierangebote) in grosser Hoehe anbringst. Ein naturnaher Garten ohne Pestizide (Insektengifte) bietet ihr zudem die notwendige Nahrungsgrundlage.
Diese Art ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschuetzt und darf in ihren Ruhestaetten nicht gestoert werden. Ein eigenmaechtiges Umsiedeln oder Verstaenken ist gesetzlich untersagt. Da Wildtiere bei Bedraengnis beissen koennen, sollten aufgefundene Tiere niemals ohne dicke Schutzhandschuhe angefasst werden.
Die Myotis aurascens (Myotis aurascens) ist taxonomisch innerhalb der Gattung Myotis in der Familie der Glattnasen (Vespertilionidae) eingeordnet. Ihr nachgewiesenes Verbreitungsgebiet erstreckt sich ueber Teile von Deutschland, Oesterreich und der Schweiz. Als nachtaktives Saeugetier ist sie eng an spaltenreiche Lebensraeume in Waeldern oder Siedlungsbereichen gebunden. Ihre Lebensweise ist durch einen ausgepraegten saisonalen Wechsel zwischen Sommerquartieren und frostsicheren Winterquartieren gepraegt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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