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Narcissus cyclamineus
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Auch bekannt als: Alpenveilchen-Narzisse
Wer Narcissus cyclamineus einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Ihre gelben Blütenblätter sind so stark nach hinten gebogen, dass sie an die Blüten von Alpenveilchen erinnern. Diese in Deutschland heimische Wildart ist eine Bereicherung für jeden Naturgarten, da sie bereits sehr früh im Jahr vitale Akzente setzt. Durch ihren niedrigen Wuchs und die grazile Form wirkt sie weitaus natürlicher als die bekannten, großblumigen Zuchtsorten. Sie eignet sich hervorragend für halbschattige Plätze unter Gehölzen oder in frischen Wiesenabschnitten. Wenn du diese Narzisse in deinem Garten ansiedelst, förderst du die Erhaltung einer ursprünglichen Wildform in unserer Region. Gib ihr einen ungestörten Platz, damit sie sich über Jahre hinweg natürlich ausbreiten kann.
Heimische Wildform mit Charakter: Die früheste Narzisse für naturnahe Gärten.
Die ökologische Bedeutung dieser Art liegt primär in ihrer Eigenschaft als heimische Wildpflanze, die den biologischen Reichtum unserer Region unterstützt. Da sie zu den am frühesten blühenden Pflanzen gehört, schließt sie eine wichtige Versorgungslücke im phänologischen Kalender (biologische Ereignisse im Jahreslauf). Im Gegensatz zu gefüllten Gartenformen ist ihre Blütenstruktur für spezialisierte Bestäuber gut zugänglich. Durch ihre Fähigkeit zur Verwilderung trägt sie zur langfristigen Stabilität naturnaher Gartenbereiche bei. In feuchten Wiesenbiotopen fördert sie eine standorttypische Artenvielfalt. Da sie kaum züchterisch verändert wurde, bewahrt sie die robusten Eigenschaften der Wildflora. Das Stehenlassen der Samenstände bietet zudem Struktur für die Bodenfauna im späteren Frühjahr.
Narcissus cyclamineus ist in allen Pflanzenteilen giftig und wird daher als nicht kindersicher eingestuft. Besonders die Zwiebeln enthalten hohe Konzentrationen an Alkaloiden (natürliche Abwehrstoffe), die bei versehentlichem Verzehr schwere Magen-Darm-Beschwerden auslösen können. Trage beim Pflanzen oder beim Umgang mit Schnittblumen vorsichtshalber Handschuhe, da der austretende Pflanzsaft Hautreizungen verursachen kann.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mär – Apr
Bioregion
Continental
Die Alpenveilchen-Narzisse (Narcissus cyclamineus) gehört zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) und ist als Wildart in Deutschland heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst feuchte Wiesen und lichte Waldränder, was sie deutlich von trockenheitsliebenden Arten unterscheidet. Botanisch auffällig ist die lange, schmale Nebenkrone, die von den extrem zurückgeschlagenen Perigonblättern (Blütenhüllblättern) eingerahmt wird. Mit einer Wuchshöhe von nur 15 bis 20 Zentimetern zählt sie zu den kleinsten Vertretern ihrer Gattung.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 30.01.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.