Bild folgtKI-generierte IllustrationNarcissus minor
Auch bekannt als: Narcissus pseudonarcissus subsp. minor, Narcissus minor
An ihrer zierlichen Gestalt und der leuchtend gelben Krone lässt sich die Kleine Narzisse (Narcissus minor) sofort erkennen. Sie gehört zu den Amaryllisgewächsen und ist ein wertvoller Farbtupfer im Vorfrühlingsgarten. Da sie bereits ab Februar blüht, ist sie ein wichtiges Element für die frühe Insektenaktivität, wenn andere Nahrungsquellen noch knapp sind. In deinem Garten sorgt sie für erste Lebenszeichen nach dem Winter, während viele andere Stauden noch ruhen. Du kannst sie wunderbar verwildern lassen, damit sie jedes Jahr zahlreicher wiederkehrt.
Früher gelber Frühlingsbote: Blüht zuverlässig bereits ab Februar.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Kleine Narzisse (Narcissus minor) eine wichtige Nahrungsquelle im Vorfrühling. Da sie bereits ab Februar (Monat 2) und bis in den Mai (Monat 5) hinein blüht, überbrückt sie eine kritische Lücke im Nahrungsangebot für Insekten. Dies kommt den ersten aktiven Bestäubern an sonnigen Tagen zugute. Mangels spezifischer Datenbankeinträge zu einzelnen Insektenarten lässt sich ihre ökologische Bedeutung vor allem auf die Überbrückung der nahrungsarmen Zeit im zeitigen Frühjahr konzentrieren. Sie bietet wertvolle Ressourcen, wenn der Großteil der heimischen Flora noch im Winterschlaf verharrt.
Die Kleine Narzisse (Narcissus minor) ist in allen Teilen giftig und daher als nicht kindersicher eingestuft. Besonders die Zwiebeln enthalten Alkaloide, die bei Verzehr Übelkeit oder bei Hautkontakt Reizungen hervorrufen können. Trage beim Einpflanzen vorsichtshalber Handschuhe. Bei Verdacht auf eine Vergiftung ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Feb – Mai
Standort: Wähle einen vollsonnigen bis halbschattigen Platz in deinem Garten aus.
Boden: Ein durchlässiger, humoser Boden verhindert Staunässe (stehendes Wasser), welche die Zwiebeln faulen lässt.
Pflanzzeit Herbst: Von September bis November setzen, solange der Boden noch frostfrei und offen ist.
Pflanztiefe: Die Zwiebeln etwa 8 bis 10 cm tief einsetzen, was etwa der dreifachen Zwiebelhöhe entspricht.
Pflege: Nach der Blüte das Laub unbedingt stehen lassen, bis es vollständig gelb geworden ist.
Nährstoffe: Das Laub liefert beim Verwelken wichtige Energie für die Zwiebel, um im nächsten Jahr neu auszutreiben.
Vermehrung: Die Pflanze bildet Tochterzwiebeln und breitet sich über die Jahre selbstständig zu kleinen Teppichen aus.
Gute Partnerin: Wald-Schlüsselblume (Primula elatior) – sie hat ähnliche Standortansprüche und ergänzt die frühe Blütezeit ökologisch sinnvoll.
Die Kleine Narzisse (Narcissus minor) ist ein Vertreter der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) innerhalb der Ordnung der Spargelartigen (Asparagales). Ursprünglich in Westeuropa beheimatet, findet sie in unseren Gärten auf humosen (nährstoffreichen), gut durchlässigen Böden ideale Bedingungen. Sie bevorzugt sonnige bis halbschattige Plätze, wie sie typischerweise an Gehölzrändern oder in lichten Frühlingswiesen vorkommen. Ein markantes Merkmal ist die Nebenkrone (die zentrale 'Trompete'), die oft fast so lang wie die äußeren Blütenblätter ist.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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