Bild folgtKI-generierte IllustrationNassella tenuissima
Auch bekannt als: Nassella tenuissima
Wer das Zarte Federgras (Nassella tenuissima) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Mit seinen hauchdünnen, fast mähnenartigen Halmen, die im Wind wie Seide wogen, bringt es eine unvergleichliche Dynamik in deinen Garten. Es erreicht eine Wuchshöhe von genau 0.55 m und wirkt besonders im Gegenlicht der tiefstehenden Sonne fast magisch. In deinem Naturgarten dient es als wertvoller Strukturgeber, der Trockenheit hervorragend trotzt. Für dich ist es die ideale Wahl, wenn du ein pflegeleichtes Element suchst, das Bewegung in statische Beete bringt. Du wirst staunen, wie bereits ein leichter Lufthauch die feinen Halme zum Tanzen bringt.
Ein silbriger Tanz im Wind: Filigraner Strukturgeber mit 0.55 m Wuchshöhe.
In deinem Garten übernimmt das Zarte Federgras vor allem strukturelle Aufgaben für die Tierwelt. Da es ein Windblütler ist, bietet es zwar keinen Nektar, doch seine Samenreife im Juli liefert leichte Diasporen (Ausbreitungseinheiten) von 0.5925 mg, die von Wind und Tieren verbreitet werden. Diese feinen Samen können in kargen Zeiten als Nahrung für kleine Singvögel dienen. Zudem bieten die dichten Horste wichtige Rückzugsorte und Überwinterungsmöglichkeiten für nützliche Bodeninsekten. Die feinen Halme werden von verschiedenen Fluginsekten oft als geschützter Ruheplatz in den Nachtstunden genutzt.
Nach vorliegenden Daten ist die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt vor allem an den sehr feinen, spitzen Grannen (borstenartige Fortsätze an den Samen), die bei Kontakt mit Schleimhäuten oder durch versehentliches Einatmen Reizungen verursachen können. Achte darauf, dass auch Haustiere die Halme nicht fressen, um Verletzungen im Rachenraum zu vermeiden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Jul
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.55 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz, damit das Gras seine charakteristische Standfestigkeit behält.
Der Boden muss gut durchlässig sein; schwere Erde solltest du mit Sand oder Kies abmagern (nährstoffärmer und lockerer machen).
Pflanzzeit Frühling: Idealerweise setzt du das Gras zwischen März und Mai in den Boden.
Pflanzzeit Herbst: Eine Pflanzung ist auch von September bis November möglich, solange der Boden offen (frostfrei) ist.
Halte beim Einsetzen einen Abstand von etwa 30 cm zu Nachbarpflanzen ein.
Vermeide unbedingt Staunässe (stehendes Wasser), da die Wurzeln sonst im Winter faulen.
Schneide die vertrockneten Halme erst im zeitigen Frühjahr zurück, um das Herz der Pflanze vor Frost zu schützen.
Gute Partnerin: Die Färber-Hundskamille (Anthemis tinctoria) — sie ist ebenfalls heimisch, liebt trockene Standorte und bildet einen schönen farblichen Kontrast zu den feinen Grashalmen.
Das Zarte Federgras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) innerhalb der Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Sein natürlicher Lebensraum umfasst trockene, warme Standorte, die ökologisch als Xerothermbiotope (trockene Wärmestandorte) bezeichnet werden. Es handelt sich um ein horstbildendes, nicht verholzendes Gras, das eine Wuchshöhe von exakt 0.55 m erreicht. Botanisch auffällig sind die sehr leichten Samen, auch Diasporen (Ausbreitungseinheiten) genannt, die lediglich 0.5925 mg wiegen. Diese Leichtigkeit ermöglicht eine effiziente Windausbreitung über weite Strecken.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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