Bild folgtKI-generierte IllustrationNeuropteris gigantea
Auch bekannt als: Neuropteris gigantea
An ihren großen, ovalen Blättchen, die wie an einer Schnur aufgereiht an den Farnwedeln sitzen, lässt sich Neuropteris gigantea sofort erkennen. Sie ist eine Vertreterin der Samenfarne (ausgestorbene Pflanzengruppe, die Farnblätter aber Samen besaß) und heute für die Wissenschaft ein Schlüssel zur Vergangenheit. Es gibt keine aktuellen Beziehungsdaten zu Insekten, da die Art seit Jahrmillionen ausgestorben ist. Du kannst dieses Relikt als dekoratives Element nutzen, um deinem Garten eine erdgeschichtliche Tiefe zu verleihen.
Ein fossiler Gruß aus dem Karbon: Hol dir Urzeit-Geschichte in deinen Garten.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten gibt es keine Wechselbeziehungen zu heute lebenden Insekten oder Vögeln. Da die Art vor etwa 300 Millionen Jahren lebte, profitiert heute keine Wildbiene und kein Schmetterling direkt von ihr. Es liegen keine Daten zu Nektar- oder Pollenmengen vor, da die Fortpflanzungsbiologie dieser Samenfarn-Art rein fossil belegt ist. Auch als Raupenfutterpflanze spielt sie in heutigen Gärten keine Rolle. Vögel wie der Stieglitz (Carduelis carduelis) finden an diesen versteinten Resten keine Nahrung in Form von Sämereien. Der ökologische Wert im Garten ist rein struktureller Natur, wenn Fossilien als Teil von Trockenmauern oder Steinhaufen dienen. Diese bieten Lebensraum für viele heute heimische Kleintiere und Reptilien.
Die Pflanze wird laut Datenlage als nicht kindersicher eingestuft. Da sie heute nur noch in versteinerter Form vorliegt, bezieht sich dieser Hinweis auf das Verletzungsrisiko durch scharfe Gesteinskanten bei Fundstücken. Es gibt keine lebenden, giftigen Pflanzenteile mehr, die eine Gefahr für Kinder oder Haustiere darstellen könnten. Achte lediglich auf eine sichere Lagerung schwerer Steine im Gartenbereich.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Da es sich um eine ausgestorbene Art handelt, gibt es keine lebenden Exemplare, die du in die Erde setzen kannst. Entsprechend existieren keine Ellenberg-Werte für Feuchtigkeit oder Licht am aktuellen Standort. Eine Pflanzzeit zwischen März und Mai oder im Herbst entfällt für diese versteinerte Art völlig. Da die Pflanze nicht wächst, ist keine Pflege, Düngung oder Vermehrung im Garten möglich. Du kannst jedoch versteinerte Abdrücke als Strukturmerkmale in deinem Garten ausstellen. Ein Steinhaufen aus solchen Funden ist ein hervorragender Platz für die Zauneidechse (Lacerta agilis), die dort Wärme und Unterschlupf findet. Solche Strukturen fördern die Biodiversität indirekt durch das Schaffen von Mikroklimata. Eine Kombination mit lebenden Begleitpflanzen ist im Steingarten möglich, etwa mit dem Scharfen Mauerpfeffer (Sedum acre), der trockene Steinstandorte liebt. Achte bei der Platzierung darauf, dass fossile Funde stabil und frostsicher liegen.
Neuropteris gigantea ist eine ausgestorbene Art der Samenfarne (Pteridospermopsida) aus dem Karbon-Zeitalter. In der Region Österreich ist sie durch Fossilienfunde aus ehemaligen Kohlesümpfen bekannt, was auf ein einst feucht-warmes Habitat hindeutet. Morphologisch auffällig sind die gigantischen Wedel mit ihren charakteristischen, wechselständig angeordneten Fiedern. Da sie zu den Samenfarnen gehört, produzierte sie bereits Samenanlagen, was sie evolutionsbiologisch von den heute lebenden echten Farnen unterscheidet.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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