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Noctua interposita
Auch bekannt als: Verwechselbare Bandeule
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An ihren kräftig gebauten, meist braun marmorierten Vorderflügeln lässt sich Noctua interposita sofort erkennen. Dieser Eulenfalter (Noctuidae) ist mit einer Körpermasse von etwa 0,05 Gramm ein stattlicher Vertreter der Nachtfalter in deinem Garten. Pro Jahr bildet die Art eine Generation aus, deren Falter zwischen Mai und September aktiv sind. Die Weibchen legen ihre Eier an verschiedenen krautigen Pflanzen ab, da die Raupen polyphag (an vielen verschiedenen Futterpflanzen lebend) sind. Im Frühling und Sommer ernähren sich die Raupen vor allem von bodennahen, heimischen Kräutern wie dem Gemeinen Löwenzahn (Taraxacum officinale) oder dem Stumpfblättrigen Ampfer (Rumex obtusifolius). Die erwachsenen Falter fliegen in der Dämmerung und suchen Nektar an Blüten wie der Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea). Die Überwinterung erfolgt als Larve (Raupe) in der schützenden Krautschicht oder in den obersten Erdschichten. Du kannst diesen Falter fördern, indem du heimische Wildkräuter zulässt und die Beete im Herbst nicht komplett abräumst, damit die Raupen ein sicheres Winterquartier finden.
Dieser Nachtfalter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast in jedem Naturgarten. Er verfügt über keinerlei Abwehrmechanismen wie Stacheln oder Gifte, die für Menschen oder Haustiere relevant wären. Da die Art regional eher selten vorkommt, sollten gefundene Raupen nicht gestört oder umgesiedelt werden.
Körper
Körpergröße
groß
Gewicht
0.053917241350387 g
Ernährung & Verhalten
Nahrung
polyphagous
Temperatur
intermediate
Überwinterung
Larve
Noctua interposita ist ein Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Die Art ist in Mitteleuropa heimisch, wobei aktuelle Nachweise insbesondere aus der Schweiz und Belgien vorliegen. Sie besetzt eine intermediäre (gemäßigte) Temperaturnische und bevorzugt offene bis halboffene Lebensräume. Als dämmerungs- und nachtaktiver Falter ist sie durch ihre unauffällige Tarnzeichnung auf den Vorderflügeln perfekt an das Ruhen an Baumstämmen oder in der Vegetation angepasst. Die Larvalentwicklung ist an eine Vielzahl von Wildkräutern gebunden, was sie zu einem ökologischen Generalisten macht.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 04.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.