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Nonea pulla
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Arten
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An ihren auffallend dunklen, fast schwarz-violetten Röhrenblüten und der borstigen Behaarung lässt sich das Braune Mönchskraut (Nonea erecta) sofort erkennen. Diese seltene Wildpflanze ist ein Gewinn für jeden Naturgarten, da sie in der freien Landschaft nach aktuellen Bestandsdaten als gefährdet gilt (Rote Liste 3). Besonders die seltene Sandhummel (Bombus veteranus) profitiert von dem Nektarangebot dieser indigenen (einheimischen) Art. Wenn du einen trockenen, sonnigen Platz im Garten hast, gibst du dieser besonderen Schönheit ein sicheres Zuhause. Mit deiner Entscheidung für diese Art trägst du aktiv zum Erhalt der regionalen biologischen Vielfalt bei.
Dunkle Schönheit mit Seltenheitswert: Die Rettungsinsel für die Sandhummel.
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Als einheimische Wildpflanze ist das Braune Mönchskraut ein wichtiger Baustein im regionalen Ökosystem. Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist sie eine der wenigen verlässlichen Nahrungsquellen für die Sandhummel (Bombus veteranus). Die Blütezeit von Mai bis August schließt eine wichtige Lücke im jahreszeitlichen Nahrungsangebot für spezialisierte Fluginsekten. Da die Art in der Natur als gefährdet eingestuft wird (Rote Liste 3), fungiert dein Garten als wertvoller Trittsteinbiotop (vernetzender Lebensraum). Im Winter bieten die stehengelassenen Samenstände zudem eine natürliche Futterreserve für heimische Singvögel.
Das Braune Mönchskraut ist laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft. Wie viele Vertreter der Raublattgewächse kann die Pflanze Inhaltsstoffe enthalten, die bei Verzehr unbekömmlich sind. Aufgrund der borstigen, rauen Behaarung wird sie jedoch ohnehin selten direkt berührt oder gar gegessen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,317 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Braune Mönchskraut gehört zur Ordnung der Raublattartigen (Boraginales) innerhalb der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae). Es ist in Deutschland und Österreich heimisch und besiedelt dort vorrangig sonnige Trockenstandorte. Morphologisch zeichnet sich die Pflanze durch ihren aufrechten Wuchs und die dichte, raue Behaarung von Stängel und Blättern aus. Die Blütenkrone ist charakteristisch dunkelbraun bis tiefviolett gefärbt, was ihr innerhalb der heimischen Flora ein unverwechselbares Erscheinungsbild verleiht.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.