Bild folgtKI-generierte IllustrationNotodonta tritophus
Auch bekannt als: Espen-Zahnspinner
Typisch für den Espars-Zahnspinner (Notodonta tritophus) ist die rindenähnliche Färbung seiner Flügel, die ihn tagsüber an Baumstämmen fast unsichtbar macht. Du kannst diesen stattlichen Nachtfalter aus der Familie der Zahnspinner vor allem in der Nähe von Waldrändern oder an Gewässern beobachten. Pro Jahr entwickeln sich meist zwei Generationen, wobei die erste ab April und die zweite im Hochsommer erscheint. Die Weibchen legen ihre Eier gezielt an die Blätter der Futterpflanzen ab. Da die Raupen oligophag (auf wenige Pflanzenarten spezialisiert) sind, findest du sie ausschließlich an heimischen Gehölzen wie der Zitterpappel (Populus tremula) oder der Sal-Weide (Salix caprea). Im Gegensatz zu vielen anderen Schmetterlingen nehmen die erwachsenen Falter keine Nahrung auf, weshalb sie keine Blüten in deinem Garten besuchen. Du kannst die Art fördern, indem du auf chemische Spritzmittel verzichtest und Pappeln oder Weiden in deinem Garten Raum gibst. Das Tier überwintert als Puppe (Ruhestadium während der Metamorphose) in der Erde. Achte bitte darauf, den Boden unter Futterbäumen nicht zu bearbeiten, um die Puppenruhe nicht zu stören und dem Falter den Start im Frühjahr zu ermöglichen.
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Dieser Nachtfalter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast in naturnahen Gärten, da er weder sticht noch beißt. Als heimische Art ist er ein wertvoller Teil des Ökosystems. Ein Anfassen der empfindlichen Falter sollte vermieden werden, um die Schuppenschicht der Flügel nicht zu schädigen.
Körper
Körpergröße
large
Gewicht
0.103761994675639 g
Ernährung & Verhalten
Nahrung
oligophagous
Temperatur
intermediate
Überwinterung
pupa
Der Espars-Zahnspinner (Notodonta tritophus) gehört zur Familie der Zahnspinner (Notodontidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist eine heimische Art, die unter anderem in der Schweiz und Belgien verbreitet ist. Mit einer Körpermasse von etwa 0,104 Gramm gehört er zu den größeren Nachtfaltern unserer Region. Die Art besetzt eine intermediäre (zwischen warm und kalt liegende) Temperaturnische und ist für Laien an der graubraunen, stark getarnten Zeichnung erkennbar. Von ähnlichen Arten unterscheidet er sich durch die spezifische Anordnung der Flügelzeichnung und die drei markanten Höcker der Raupe.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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