Bild folgtKI-generierte IllustrationNymphaea lutea
Auch bekannt als: Nymphaea lutea
Unverwechselbar ist die Teichrose (Nymphaea lutea) an ihren leuchtend gelben, fast kugelförmigen Blüten, die wie kleine Lampignons über den großen, herzförmigen Schwimmblättern aus dem Wasser ragen. Als heimische Wasserpflanze ist sie ein wesentlicher Bestandteil stabiler Gewässerökosysteme und dient als wichtiger Strukturgeber in tieferen Teichzonen. Ihre Wurzeln gehen eine Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (spezielle Pilze zur Nährstoffaufnahme) ein, was die Vitalität der Pflanze im Schlamm stärkt. Du kannst mit ihr in deinem Garten einen wertvollen Beitrag zum Erhalt einer typisch mitteleuropäischen Wasserlandschaft leisten. Setze sie gezielt ein, um auch tiefere Wasserbereiche ökologisch aufzuwerten.
Die gelbe Königin der Tiefwasserzone: Heimisch, robust und ökologisch wertvoll.
Die Teichrose ist in unseren Breitengraden heimisch und damit perfekt an das regionale Klima angepasst. Durch die Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen trägt sie zur Stabilität des Mikrobioms im Teichboden bei. Ihre großflächigen Schwimmblätter bieten unter Wasser lebenswichtigen Schatten und Versteckmöglichkeiten für aquatische Lebewesen, was die Wassererwärmung im Sommer reduziert. Da sie tiefere Wasserzonen besiedelt, erschließt sie Lebensräume, die für viele andere Wasserpflanzen nicht zugänglich sind. Sie fungiert somit als ökologischer Ankerpunkt in deinem Gartenteich.
Die Teichrose wird als nicht kindersicher eingestuft. Alle Pflanzenteile enthalten Alkaloide und gelten als giftig, weshalb sie nicht verzehrt werden dürfen. Zudem stellt die für diese Art notwendige Wassertiefe von mindestens 80 Zentimetern ein potenzielles Ertrinkungsrisiko für kleine Kinder dar.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Wähle für die Teichrose einen Standort in voller Sonne oder im Halbschatten.
Die ideale Wassertiefe liegt zwischen 80 und 200 Zentimetern, da sie eine klassische Bewohnerin der Tiefwasserzone ist.
Der Boden sollte nährstoffreich und lehmig-schlammig sein; verwende am besten spezielle Gitterkörbe mit Teicherde, um das Wachstum zu kontrollieren.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai, sobald sich das Wasser leicht erwärmt hat.
Eine Vermehrung erfolgt am einfachsten durch das Teilen des Rhizoms (Wurzelstock) im zeitigen Frühjahr.
Da die Pflanze starkwüchsig ist, solltest du in kleineren Teichen regelmäßig alte Blätter entfernen.
Achte darauf, dass das Wasser nicht zu stark durch Springbrunnen bewegt wird, da sie ruhige Oberflächen bevorzugt.
Gute Partnerin: Die Schwanenblume (Butomus umbellatus) – sie besiedelt die flacheren Uferzonen und ergänzt die Teichrose in heimischen Pflanzengesellschaften optimal.
Die Teichrose (Nymphaea lutea) gehört zur Familie der Seerosenartigen und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Ihr natürliches Habitat sind stehende oder langsam fließende, nährstoffreiche Gewässer mit einer Tiefe von bis zu mehreren Metern. Ein charakteristisches Merkmal ist das kräftige Rhizom (ein waagerecht wachsender Wurzelstock), das im Gewässergrund verankert ist und die langen Blattstiele austreibt. Im Gegensatz zur Weißen Seerose sind ihre Blüten kleiner und deutlich über den Wasserspiegel erhoben.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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