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Oberea pupillata
Auch bekannt als: Heckenkirschen-Linienbock
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Heimisch — Deutschland
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An den zwei schwarzen Punkten auf dem gelb-roten Halsschild (der vordere Abschnitt des Brustpanzers) lässt sich der Geißblatt-Linienbock sofort erkennen. Dieser etwa 12 bis 18 Millimeter große Käfer ist ein spezialisierter Bewohner naturnaher Gärten. Du findest ihn meist dort, wo die Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum) oder das Wald-Geißblatt (Lonicera periclymenum) wachsen. Das Weibchen legt seine Eier einzeln in die jungen Triebe dieser Sträucher ab, wobei es oft nur eine Generation alle zwei Jahre gibt. Die Larve ernährt sich im Inneren der Zweige vom Markholz, was dem Strauch jedoch keinen dauerhaften Schaden zufügt. Im Frühjahr und Sommer fressen die erwachsenen Tiere kleine Löcher in die Blätter ihrer Wirtspflanzen. Den Winter überdauert das Tier als Larve, gut geschützt in einer Puppenwiege (einer ausgehöhlten Kammer im Holz) innerhalb der lebenden Zweige. Du kannst diese Art fördern, indem du heimische Geißblatt-Arten pflanzt und auf einen starken Rückschnitt im Herbst verzichtest. So verhinderst du, dass du die im Holz schlummernden Larven versehentlich entfernst. Ein seltener Gast, der zeigt, dass dein Garten ein wertvolles Ökosystem ist.
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Dieser Käfer ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast, der weder beißen noch stechen kann. Da er in vielen Regionen selten geworden ist und auf der Vorwarnliste der Roten Liste steht, sollte er nicht gestört oder von seinen Wirtspflanzen entfernt werden. Erfreue dich an seiner Anwesenheit als Indikator für eine hohe biologische Vielfalt.
Körper
Körperlänge
1.5455 cm
Gewicht
0.063273 g
Der Geißblatt-Linienbock (Oberea pupillata) gehört zur Familie der Bockkäfer (Cerambycidae) innerhalb der Ordnung der Käfer. Er ist in Mitteleuropa weit verbreitet, kommt aber aufgrund seiner Spezialisierung auf Geißblatt-Arten (Lonicera) meist nur lokal vor. Typisch für diese Art ist der sehr schlanke, zylindrische Körper und die langen Fühler, die fast die Körperlänge erreichen. Er unterscheidet sich von ähnlichen Linienböcken durch die charakteristische Zeichnung des Halsschildes und die dunklen Flügeldecken.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Hagge et al. (2021) — Saproxylic Beetle Morphological Trait Database, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.2fqz612p3 (CC0 1.0)
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Stand: 16.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.