Bild folgtKI-generierte IllustrationOcnogyna parasita
Typisch für Ocnogyna parasita ist die mittlere Körpergröße, die diesen Nachtfalter zusammen mit seiner geringen Masse von etwa 0,02 Gramm kennzeichnet. Du kannst diesen heimischen Schmetterling in der Schweiz vor allem in den Monaten April bis September beobachten, wenn er seine aktivste Phase durchläuft. Da die Art polyphag (viele verschiedene Pflanzen fressend) ist, sind die Raupen nicht auf eine einzige Futterquelle angewiesen. Im Frühling und Sommer nutzen sie häufig heimische Wildkräuter wie den Löwenzahn (Taraxacum officinale) oder den Spitzwegerich (Plantago lanceolata) als Nahrungsgrundlage. Das Weibchen legt seine Eier meist in kleinen Gruppen direkt an der Vegetation ab. Den Winter überdauert das Tier als Puppe (Ruhestadium während der Umwandlung zum Falter) geschützt in der oberen Bodenschicht oder unter Falllaub. Du kannst diesen Falter in deinem Garten gezielt fördern, indem du auf das herbstliche Umgraben verzichtest und wilde Ecken mit heimischen Kräutern stehen lässt. Ein achtsamer Umgang mit der Laubschicht im Winter schützt die empfindlichen Puppen vor Frost und Störungen.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Das Tier verfügt über keinerlei Stacheln oder Sekrete, die für den Menschen oder Haustiere gefährlich sein könnten. Da die Art in der Schweiz heimisch und eher selten zu finden ist, sollte sie an ihren Fundorten ungestört gelassen werden.
Ocnogyna parasita ist ein Vertreter der Familie Erebidae (Eulenfalter) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Die Art ist in unserer Region speziell in der Schweiz verbreitet, wobei dort bislang 23 Beobachtungen dokumentiert wurden. Sie besiedelt Lebensräume in einer gemäßigten Temperaturnische und zeichnet sich durch eine polyphage Lebensweise der Larven aus. Mit einer Körpermasse von rund 0,02 Gramm gehört der Falter zu den mittelgroßen Vertretern seiner Gattung und ist an das Klima des Alpenraums angepasst.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
intermediate
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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