Bild folgtKI-generierte IllustrationOedothorax gibbosus (Blackwall, 1841)
Das Höcker-Feldspinnchen (Oedothorax gibbosus) ist eine winzige, dunkel gefärbte Spinne, die meist nur eine Körperlänge von zwei bis drei Millimetern erreicht. Als typischer Vertreter der Baldachinspinnen (Linyphiidae) webt sie kleine, horizontale Netze dicht über dem Erdboden. In Deinem Garten besiedelt sie bevorzugt die feuchte Laubschicht oder die bodennahe Krautschicht (Pflanzenwuchs bis etwa Kniehöhe). Diese Jagdstrategie dient dem Fang von Kleinstinsekten, wodurch die Spinne eine wichtige Rolle als nützlicher Regulator im Ökosystem einnimmt. Du kannst diesen Gartenbewohner unterstützen, indem Du Strukturen wie liegengelassenes Laub oder Totholz an schattigen Plätzen erhältst. Solche ungestörten Bereiche bieten Schutz vor Austrocknung und dienen als Rückzugsort. Da die Art sehr klein ist, bleibt sie meist unbemerkt, leistet aber einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit des Bodens. Ein naturnaher Garten ohne Pestizide (Schädlingsbekämpfungsmittel) fördert ihre Bestände nachhaltig. Achte beim Gärtnern darauf, die feinen, bodennahen Gespinste nicht unnötig zu zerstören.
Das Höcker-Feldspinnchen ist für Menschen vollkommen harmlos. Aufgrund ihrer winzigen Körpergröße können diese Spinnen die menschliche Haut nicht durchdringen und es besteht keinerlei Beißgefahr.
Diese Spinne gehört zur Ordnung der Webspinnen (Araneae) und zur Familie der Baldachinspinnen (Linyphiidae). Sie ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien heimisch und weit verbreitet. Die Tiere besiedeln bevorzugt feuchte Standorte innerhalb der Krautschicht (bodennah wachsender Pflanzenbereich). Mit ihrer geringen Körpergröße von zwei bis drei Millimetern ist sie ein hochspezialisierter Bewohner der Bodenoberfläche.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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