Bild folgtKI-generierte IllustrationOenanthe isabellina (Temminck, 1829)
Auch bekannt als: Isabellsteinschmätzer
Dieser sandfarbene Vogel fällt durch seine aufrechte Haltung, die langen Beine und das typische Schwanzmuster mit der breiten schwarzen Endbinde auf. In Deinem Garten ist er ein seltener Besucher, da er weite, trockene Flächen bevorzugt. Er ernährt sich primär als Insektenfresser (ein Tier, das sich von Wirbellosen wie Käfern oder Larven ernährt) und jagt meist direkt am Boden. Seine Nester baut er als Bodenbrüter (Vogel, der sein Nest in Bodennähe oder Erdlöchern anlegt) oft in verlassenen Tierbauen. Als Langstreckenzieher (ein Vogel, der zwischen Brutgebiet und Winterquartier große Distanzen überwindet) ist er ein weitgereister Gast. Du kannst ihn unterstützen, indem Du kleine Brachflächen (unbewirtschaftete Gartenbereiche) mit offenem Boden erhältst. Steinhaufen im Garten dienen ihm als wertvolle Ansitzwarten (erhöhte Punkte zur Jagdbeobachtung). Im Februar befindet er sich meist noch in seinen Winterquartieren, sodass Du ihn erst später im Jahr erwarten kannst. Seine Rufe klingen flötend und melancholisch, was ihn gut erkennbar macht. Er ist ein faszinierender Gast, der zeigt, wie wichtig offene Strukturen in unserer Landschaft sind.
Der Vogel ist streng geschützt, weshalb seine Ruhe- und Brutplätze nicht gestört werden dürfen. Es besteht eine hohe Verwechslungsgefahr mit anderen Steinschmätzerarten, weshalb Du für eine Bestimmung ein Fernglas nutzen solltest. Eine Störung während der Rast kann wertvolle Energiereserven kosten.
Der Isabell-Steinschmätzer (Oenanthe isabellina) ist ein Vertreter der Familie der Fliegenschnäpper (Muscicapidae). Sein eigentliches Verbreitungsgebiet liegt in den Steppenzonen Osteuropas und Asiens, doch er gilt auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz als heimisch. Er unterscheidet sich vom gewöhnlichen Steinschmätzer durch seine kräftigere Statur und das blassere Gefieder. Taxonomisch (die Einordnung in das biologische System betreffend) wird er innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel geführt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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