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Oenothera gaura
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Auch bekannt als: Oenothera gaura
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Schon von weitem fällt die Prachtkerze (Oenothera gaura) durch ihre grazilen, auf langen Stielen schwebenden Blüten auf, die an weiße Schmetterlinge erinnern. Sie bringt Leichtigkeit in deine Beete, ohne viel Pflege zu beanspruchen. Da sie oft bis zum ersten Frost blüht, schließt sie eine wichtige Lücke im herbstlichen Nahrungsangebot deines Gartens. Mit dieser Wahl machst du in Sachen Naturgarten alles richtig und schaffst einen lebendigen Rückzugsort für verschiedenste Fluginsekten.
Filigraner Dauerblüher: Bringt bis zum Frost Leichtigkeit in deinen Garten.
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Aufgrund ihrer außergewöhnlich langen Blühphase von Juli bis weit in den Oktober hinein fungiert die Prachtkerze als wichtige Tankstelle für Insekten im Spätsommer. Während viele andere Pflanzen bereits verblüht sind, bietet sie weiterhin Nahrung an. Die Samenstände können über die Wintermonate stehen gelassen werden und dienen so als Strukturgeber sowie potenzieller Rückzugsort für überwinternde Kleintiere. Da für diese Art aktuell keine spezifischen Bestäuberdaten zu einzelnen Wildbienenarten vorliegen, ist ihre Bedeutung vor allem in der kontinuierlichen Bereitstellung von Nektar über viele Monate hinweg zu sehen.
Bitte beachte, dass die Prachtkerze (Oenothera gaura) als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, ist daher Vorsicht geboten und ein Verzehr von Pflanzenteilen sollte unterbunden werden. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen heimischen Arten besteht aufgrund der markanten, schwebenden Blütenform jedoch nicht.
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Die Prachtkerze (Oenothera gaura) gehört zur Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae). In unserer Region gilt sie in Österreich als heimisch und besiedelt dort trockene, warme Lebensräume. Charakteristisch ist ihr buschiger Wuchs mit langen, filigranen Blütenrispen, deren Einzelblüten sich nacheinander von unten nach oben öffnen. Die Pflanze bevorzugt mineralische Standorte (Böden mit hohem Anteil an Sand oder Steinen), was ihr eine hohe Toleranz gegenüber sommerlicher Hitze verleiht.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•pollinator_interactions
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.