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Österreichischer
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Auch bekannt als: Österreich-Lein
Mit ihren himmelblauen, zarten Blüten, die an dünnen Stielen im Wind wiegen, fällt der Österreichische Lein (Linum austriacum) sofort auf. Er ist eine wertvolle Bereicherung für deinen Garten, da er als heimische Wildpflanze hervorragend an trockene und sonnige Standorte angepasst ist. Besonders hervorzuheben ist seine Symbiose mit AM-Mykorrhiza (Wurzelpilze, die Nährstoffe gegen Zucker tauschen), was die Vitalität deines Bodens nachhaltig verbessert. Da für diese spezielle Art noch keine detaillierten Bestäubungsdaten vorliegen, trägst du mit seiner Ansiedlung aktiv zum Erhalt einer seltenen heimischen Pflanze bei. Hol dir diesen grazilen Überlebenskünstler in dein Beet.
Himmelblaue Akzente für trockene Plätze: Ein heimischer Pionier für deinen Boden.
In deinem Garten übernimmt der Österreichische Lein eine wichtige Funktion zur Förderung der Bodenbiologie durch seine Verbindung mit arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM). Diese Pilze dringen in die Wurzeln ein und verbessern die Phosphataufnahme der Pflanze, während sie gleichzeitig die Bodenstruktur stabilisieren. Da laut aktueller Datenlage noch keine spezifischen Beziehungsdaten zu Insektenarten für diesen Lein vorliegen, ist seine Anpflanzung ein wichtiger Schritt zur Förderung der regionalen Flora. Er dient als Strukturelement in Trockenbiotopen und bietet durch seine Samen im Spätsommer potenziell Nahrung für bodenlebende Organismen. Mit dieser Pflanze förderst du ein stabiles Gleichgewicht auf kargen Standorten.
Der Österreichische Lein ist laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft. Er enthält Inhaltsstoffe, die bei Verzehr zu Unverträglichkeiten führen können, und sollte daher nicht in Reichweite kleiner Kinder gepflanzt werden, die Pflanzenteile in den Mund nehmen könnten. Eine Verwechslung mit dem Speise-Lein ist aufgrund der Wuchsform möglich, doch diese Wildart ist nicht für den Verzehr geeignet.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Bioregion
Continental
Der Österreichische Lein bevorzugt einen vollsonnigen Platz in deinem Garten. Er gedeiht am besten auf mageren, kalkhaltigen Böden, die eine gute Durchlässigkeit aufweisen, um Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Der Österreichische Lein (Linum austriacum) ist ein Vertreter der Leingewächse (Linaceae) innerhalb der Ordnung der Malpighienartigen (Malpighiales). Er ist in Deutschland heimisch und besiedelt vorwiegend Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie sonnige Böschungen. Die Pflanze wächst mehrjährig und bildet schmale, wechselständige Blätter an bogig aufsteigenden Stängeln. Im Gegensatz zum einjährigen Gemeinen Lein ist diese Art ausdauernd und verfügt über eine tiefreichende Pfahlwurzel, die ihn widerstandsfähig gegen Trockenheit macht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.