Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Onobrychis viciifolia
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
64
Arten
interagieren
387
Interaktionen
dokumentiert
An den leuchtend rosa Blütentrauben mit den feinen, dunkleren Adern lässt sich die Saat-Esparsette sofort erkennen. Da sie als gefährdet (Rote Liste 3) gilt, ist sie ein besonders wertvoller Gast in deinem Naturgarten. Die Pflanze lockert mit ihrer tiefen Pfahlwurzel den Boden auf und reichert ihn als Leguminose (Hülsenfrüchtler) auf ganz natürliche Weise mit Stickstoff an. In trockenen Sommern bleibt sie vital und bietet verschiedenen Bestäubern eine verlässliche Anlaufstelle. Wenn du einen sonnigen, mageren Platz in deinem Garten hast, machst du mit ihrer Ansiedlung alles richtig.
Blühendes Naturerbe: Die robuste Überlebenskünstlerin für sonnige Magerstandorte.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Saat-Esparsette eine bedeutende Nektarquelle, die selbst in extremen Hitzeperioden stabil bleibt. Da die Art in der Natur als gefährdet eingestuft ist, leistet dein Garten einen direkten Beitrag zum Erhalt der regionalen Biodiversität. Ihre Pfahlwurzeln verbessern die Bodenstruktur auf trockenen Flächen nachhaltig und fördern das Bodenleben. Die im Spätsommer reifenden Samen stellen im Winter eine wichtige Nahrungsquelle für heimische Vögel dar. Als Stickstoffsammlerin bereitet sie den Boden für andere Magerkeitsspezialisten vor, ohne dass künstlicher Dünger eingesetzt werden muss.
Die Saat-Esparsette wird in der Fachliteratur als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn sie traditionell als wertvolle Futterpflanze für Nutztiere bekannt ist, sollten Eltern bei Kleinkindern im Garten vorsorglich achtsam sein. Eine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen heimischen Wildpflanzen besteht aufgrund der charakteristischen Blüten- und Blattform kaum.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,411 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Saat-Esparsette (Onobrychis viciifolia agg.) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und der Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen (Fabales). In unserer Region ist sie als Archäophyt (Pflanze, die vor Ende des 15. Jahrhunderts eingeführt wurde) heimisch und besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Unverwechselbar machen sie ihre unpaarig gefiederten Blätter und die dichten, aufrechten Blütenstände. Aufgrund schwindender Lebensräume wird sie in Deutschland auf der Roten Liste gefährdeter Arten geführt.
62 Arten interagieren mit dieser Pflanze
2 weitere Arten besuchen die Blüten
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.