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Ononis reclinata
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Auch bekannt als: Nickende Hauhechel
An ihren zierlichen, nach unten geneigten rosa Schmetterlingsblüten und dem drüsig-klebrigen Wuchs lässt sich die Nickende Hauhechel (Ononis reclinata) sofort erkennen. In deinem Naturgarten ist sie eine wertvolle Ergänzung für extrem trockene Standorte, da sie als Pionierpflanze auch auf kargem Boden Fuß fasst. Da sie zu den Hülsenfrüchtlern (Fabaceae) gehört, bereichert sie das Erdreich auf natürliche Weise mit Stickstoff. Wenn du eine unaufdringliche, aber ökologisch wertvolle Pflanze für deine Steinmauer suchst, ist sie genau richtig für dich.
Zierliche Pionierpflanze: Die klebrige Schönheit für trockene Kalkböden.
Als heimischer Hülsenfrüchtler in Österreich übernimmt die Pflanze eine wichtige Rolle bei der natürlichen Bodenverbesserung durch Stickstofffixierung. Auch wenn für diese spezifische Art keine detaillierten Bestäuberdaten vorliegen, sind Hauhechel-Arten generell wichtige Anlaufstellen für spezialisierte Wildbienen. Die Samenreife im Spätsommer bietet eine natürliche Nahrungsquelle für Vögel und Kleinsäuger. Durch ihre Vorliebe für karge Standorte besetzt sie ökologische Nischen, in denen kaum andere Pflanzen überleben können. In einem naturnah gestalteten Garten trägt sie zur Strukturvielfalt bei, indem sie offene Bodenstellen besiedelt.
Die Nickende Hauhechel ist laut Datenbank nicht kindersicher. Sie besitzt zwar keine starken Gifte, kann aber durch ihre drüsig-klebrige Behaarung bei empfindlicher Haut Reizungen hervorrufen. Zudem können die festen Stängel und eventuelle dornige Ausläufer, die bei Hauhecheln vorkommen, unangenehm beim Anfassen sein.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,05 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Nickende Hauhechel ist eine Spezialistin für sonnige und trockene Plätze. Hier sind die wichtigsten Tipps für dich:
Die Nickende Hauhechel gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen (Fabales). In unserer Region ist sie primär in Österreich verbreitet, wo sie trockene, warme Standorte wie Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) besiedelt. Charakteristisch ist ihr ein- bis zweijähriger Lebenszyklus und die drüsige Behaarung der gesamten Pflanze. Die Blüten stehen meist einzeln in den Blattachseln und neigen sich nach der Befruchtung charakteristisch nach unten, was ihr den deutschen Namen verliehen hat.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.