Bild folgtKI-generierte IllustrationOpisthograptis luteolata
Auch bekannt als: Gelbspanner, Zitronenspanner
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An seiner leuchtend schwefelgelben Färbung lässt sich der Gelbe Fleckenspanner (Opisthograptis luteolata) sofort erkennen. Typisch für diesen mittelgroßen Nachtfalter sind zudem die markanten, rostbraunen Flecken an den Rändern der Vorderflügel. In deinem Garten ist er meist in zwei Generationen pro Jahr unterwegs, wobei die Weibchen ihre Eier einzeln an den Blättern der Futterpflanzen ablegen. Die Raupen ernähren sich polyphag (von vielen verschiedenen Pflanzenarten fressend), wobei sie in unseren Regionen besonders gerne an heimischem Weißdorn (Crataegus) oder Schlehen (Prunus spinosa) knabbern. Im Frühling und Sommer kannst du die Falter beim Nektartrinken beobachten, unter anderem am Wald-Ziest (Stachys sylvatica). Den Winter verbringt das Tier als Puppe (Puppe), die gut geschützt in der oberen Bodenschicht oder in der Laubstreu ruht. Um diese Art zu fördern, solltest du auf heimische Wildsträucher setzen und verblühte Stauden sowie Falllaub über den Winter im Garten belassen. So ermöglichst du dem Falter einen sicheren Rückzugsort für seine Entwicklung.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Der Gelbe Fleckenspanner besitzt keinen Stachel und ist für Menschen oder Haustiere absolut unbedenklich. Er steht zwar nicht unter strengem Artenschutz, profitiert aber enorm vom Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel.
Der Gelbe Fleckenspanner gehört zur Familie der Spanner (Geometridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet, was allein über 3.000 Beobachtungen in der Schweizer Datenbank belegen. Mit einer Körpermasse von etwa 0,012 Gramm ist er ein Leichtgewicht der Lüfte und besiedelt bevorzugt Waldränder, Hecken und naturnahe Gärten. Die Art gilt als standorttreu und ist durch ihre charakteristische Färbung auch für Laien kaum mit anderen heimischen Arten zu verwechseln.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
intermediate
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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