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Opuntia phaeacantha
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Auch bekannt als: Opuntia phaeacantha
4
Arten
interagieren
5
Interaktionen
dokumentiert
Wer die Braunstachelige Feigenkaktee (Opuntia phaeacantha) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren flachen, gliedrigen Trieben und den langen, dunklen Dornen ist sie eine exotische Erscheinung in unseren Gaerten. Sie ist als Spezialistin fuer extreme Sonnenplaetze relevant, an denen andere Gewaechse verdorren wuerden. Auch wenn spezifische Bestaeuberdaten fuer diese Art fehlen, bereichert sie als Trockenspezialistin die Vielfalt in deinem Steingarten und bietet Struktur in kargen Bereichen. Du schaffst mit ihr einen Lebensraum, der sommerlicher Hitze trotzt und zur Bluetezeit im Mai und Juni leuchtende Akzente setzt. Hast du schon einen sonnigen Platz fuer diese robuste Kuenstlerin reserviert?
Frostharte Exotin: Diese Kaktee trotzt groesster Hitze und eiskalten Wintern.
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Da fuer diese Art keine spezifischen Beziehungsdaten zu Insekten vorliegen, betrachten wir sie als wertvollen Bestandteil fuer das Mikroklima in Trockengaerten. Ihre Blueten im Mai und Juni oeffnen ein Zeitfenster fuer verschiedenste Bluetenbesucher, wenn viele Fruehjahrsblueher bereits verblueht sind. Die dichten Dornenpolster bieten zudem einen sicheren Rueckzugsort fuer kleine Reptilien wie die Zauneidechse (Lacerta agilis), die in solchen Habitaten Schutz vor Fressfeinden findet. Sie traegt dazu bei, gaertnerische Nischen zu besetzen, die fuer die meisten heimischen Pflanzen zu extrem sind.
Die Pflanze ist aufgrund ihrer Dornen und Glochiden (feine Stacheln mit Widerhaken) nicht kindersicher. Beruehrungen koennen schmerzhafte Hautirritationen verursachen. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen heimischen Arten; die Pflanze selbst gilt als ungiftig, ist aber aufgrund der Verletzungsgefahr fuer Haustiere ungeeignet.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Wuchsform
Sukkulente
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Photosynthetischer Spross
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Braunstachelige Feigenkaktee gehoert zur Familie der Kakteengewaechse (Cactaceae) innerhalb der Ordnung der Nelkenartigen. In der Region Deutschland, Oesterreich und Schweiz wird sie vor allem aufgrund ihrer ausgepraegten Frosthaerte im Freiland kultiviert. Typisch fuer sie sind die Cladodien (flache, ohrenfoermige Sprossabschnitte), die als Wasserspeicher dienen. Als Sukkulente (wasserspeichernde Pflanze) besiedelt sie bevorzugt Xerothermstandorte (trockene, warme Standorte).
4 weitere Arten besuchen die Blüten
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•pollinator_interactions
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.