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Orobanche alsatica subsp. libanotidis
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Auffällig sind die blattlosen, gelblich-braunen Stängel der Elsässer Sommerwurz (Orobanche alsatica subsp. libanotidis), die fast wie kleine Skulpturen aus dem Boden ragen. In unseren Gärten in Deutschland und der Schweiz ist sie eine echte Besonderheit und ein Zeugnis für gelungene Naturnähe. Da sie kein Chlorophyll (Blattgrün) besitzt, wirkt ihre Gestalt fast fremdartig und zieht die Blicke neugieriger Betrachter sofort an. Für dich als Gartenbesitzer ist sie ein Zeichen, dass du auch den seltenen Spezialisten unserer Heimat einen wertvollen Lebensraum bietest. Diese Pflanze ist ein Juwel für den bewussten Artenschützer. Hast du schon einen geeigneten Platz für diesen außergewöhnlichen Gast in deinem Garten reserviert?
Bringe eine botanische Rarität in deinen Garten: Heimisch, selten und faszinierend.
Als heimische Art in Deutschland und der Schweiz ist die Elsässer Sommerwurz ein wichtiger Bestandteil der regionalen Flora. Da für diese spezielle Unterart aktuell keine detaillierten Bestäubungsdaten in der Datenbank vorliegen, lässt sich der Nutzen für konkrete Insektengruppen nicht in Zahlen fassen. Dennoch trägt jede Ansiedlung einer solch seltenen Pflanze zur Stabilisierung des ökologischen Gleichgewichts bei. Heimische Spezialisten wie diese fördern die natürliche Vielfalt und stärken das komplexe Netzwerk in deinem Garten. Sie ist ein stiller, aber gewichtiger Beitrag zum Erhalt unserer heimischen Artenvielfalt.
Die Elsässer Sommerwurz ist nicht kindersicher. Du solltest darauf achten, dass weder Kinder noch Haustiere Teile der Pflanze verzehren oder in den Mund nehmen. Es besteht keine direkte Verwechslungsgefahr mit bekannten essbaren Wildpflanzen, da ihre Erscheinung ohne Blattgrün sehr markant ist.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,316 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Elsässer Sommerwurz ist eine in Deutschland und der Schweiz heimische Pflanzenart, die eine ganz besondere Lebensweise verfolgt. Sie gehört zu den Vollschmarotzern, was man sofort an ihrem völligen Mangel an grünem Farbstoff erkennt. Anstelle von Laubblättern trägt sie lediglich kleine Schuppen an ihrem fleischigen Stängel. Ihr natürliches Vorkommen beschränkt sich auf spezifische Standorte, was sie zu einem wertvollen Indikator für eine hohe Standortqualität macht.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.