Bild folgtKI-generierte IllustrationOrthosia cerasi
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An ihren breit abgerundeten Vorderflügeln lässt sich die Rundflügel-Kätzcheneule (Orthosia cerasi) sofort erkennen. Der Falter erreicht eine Körpermasse von rund 0,047 Gramm und gehört damit zu den kräftigeren Vertretern seiner Familie. Er ist polyphag (an vielen verschiedenen Pflanzen fressend), was ihn zu einem unkomplizierten Gast in naturnahen Gärten macht. Nach der Überwinterung als Puppe (Ruhestadium zwischen Raupe und Falter) im Boden schlüpfen die Tiere im April. In dieser Zeit besuchen sie zur Nektaraufnahme vor allem blühende Weiden (Salix) und Schlehen (Prunus spinosa). Die Weibchen legen ihre Eier an verschiedenen Laubbäumen ab, wo die Raupen im Frühsommer an den Blättern von Stieleichen (Quercus robur) oder Hänge-Birken (Betula pendula) fressen. Du kannst diese Art fördern, indem du heimische Gehölze pflanzt und den Boden unter Bäumen ungestört lässt, damit die Puppen sicher im Erdreich ruhen können. Da der Falter laut Beobachtungsdaten bis in den September aktiv sein kann, profitiert er auch von sommerlichen Nektarquellen wie dem Gewöhnlichen Wasserdost (Eupatorium cannabinum).
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Die Rundflügel-Kätzcheneule ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Sie besitzt keinen Stachel und ist für Menschen und Haustiere absolut unbedenklich. Da sie nicht speziell geschützt ist, musst du keine rechtlichen Vorgaben beachten, solltest sie aber als Nützling belassen.
Die Rundflügel-Kätzcheneule (Orthosia cerasi) gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt warme Lagen in Laubwäldern und Gärten. Als heimische Art ist sie gut an unsere klimatischen Bedingungen angepasst. Charakteristisch für Laien ist die namensgebende Rundung der Flügelspitzen und die meist unauffällige, braungraue Färbung, die eine perfekte Tarnung an Baumrinden bietet. Mit einer Masse von etwa 0,047 Gramm zählt sie zu den robusteren Nachtfaltern der Region.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
warm
3 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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