Bild folgtKI-generierte IllustrationOryza sativa
Auch bekannt als: Oryza sativa
Typisch fuer Reis (Oryza sativa) sind seine auffallend breitblaettrigen Halme, die sich deutlich von vielen heimischen Wildgraesern abheben. Mit einer Wuchshoehe von genau 0.32 m bleibt das einjaehrige Gras kompakt und eignet sich hervorragend fuer Experimente an feuchten Gartenstellen. Auch wenn der Reis bei uns im herkoemmlichen Sinne eine Nutzpflanze ist, bereichert er den Naturgarten durch seine besonderen Standortansprueche. Die schweren Samen sind nach der Reife eine wertvolle Energiequelle fuer heimische Voegel. Wenn du eine dauerfeuchte Senke oder einen Teichrand hast, kannst du diese Art dort wunderbar integrieren.
Kompakter Exot am Teichrand: 0.32 Meter geballte Energie fuer die Vogelwelt.
Als Windbestaeuber ist der Reis nicht auf Insektenbesuche angewiesen, bietet aber dennoch oekologischen Mehrwert. Seine Samen sind mit fast 27 mg vergleichsweise schwer, was sie zu einer ergiebigen Nahrungsquelle fuer bodenfressende Voegel macht. In einem naturnah gestalteten Garten dienen die dichten, breitblaettrigen Halme zudem als Versteck fuer Amphibien wie den Grasfrosch (Rana temporaria), sofern der Standort ausreichend feucht gehalten wird. Da keine spezifischen Bestaeuberdaten vorliegen, sollte die Art als ergaenzendes Element in einer kraeuterreichen Sumpfzone betrachtet werden.
Reis (Oryza sativa) ist laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft. Die Pflanze ist zwar nicht giftig, aber die rauen Blaetter und Grannen (borstige Fortsaetze an den Samen) koennen bei empfindlicher Haut Reizungen verursachen. Bei Kleinkindern sollte darauf geachtet werden, dass keine Pflanzenteile in die Atemwege gelangen. Im Zweifelsfall ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.316 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Waehle einen vollsonnigen Platz, der mindestens sechs Stunden direkte Sonne erhaelt.
Pflanzzeit: Im Fruehling zwischen Maerz und Mai setzen, sobald der Boden frostfrei ist.
Bodenbeschaffenheit: Der Untergrund muss dauerhaft nass und naehrstoffreich sein.
Wuchshoehe: Beachte bei der Planung die geringe Hoehe von 0.32 m, damit er nicht beschattet wird.
Pflege: Die Erde darf niemals austrocknen; ideal ist ein Platz in einer flachen, wasserhaltenden Senke.
Vermehrung: Die Pflanze saet sich ueber ihre schweren Samen bei passender Waerme selbst aus.
Winter: Da er einjaehrig ist, stirbt der Reis im Herbst ab; lass die Halme fuer Kleintiere ueber Winter stehen.
Gute Partnerin: Sumpfdotterblume (Caltha palustris) – sie teilt die Vorliebe fuer nasse Standorte und ergaenzt das Gras mit ihrer fruehen Bluete.
Der Reis (Oryza sativa) gehoert zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Ordnung der Süßgrasartigen. Sein natuerlicher Lebensraum umfasst wechselfeuchte bis nasse Standorte, oft in tropischen und subtropischen Gebieten, was ihn im Garten zu einem Spezialisten fuer wassergesaettigte Boeden macht. Morphologisch zeichnet er sich durch seine nicht verholzenden Halme und eine Blattflaeche von ca. 2076 mm² aus. Als einjaehrige Pflanze schließt er seinen Lebenszyklus in einer Saison ab und verbreitet sich ueber schwere Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die etwa 27 mg wiegen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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