Bild folgtKI-generierte IllustrationOvis ammon (Linnaeus, 1758)
Auch bekannt als: Argali, Marco-Polo-Schaf, Mufflon, Riesenwildschaf, Tschang Tang
An seiner stattlichen Größe, dem graubraunen Fell und den massiven Spiralhörnern erkennst Du das Altai-Wildschaf (Ovis ammon (Linnaeus, 1758)) sofort, wobei auch sein wachsames Gruppenverhalten charakteristisch ist. Dieses imposante Säugetier aus der Familie der Hornträger (Bovidae) nutzt vor allem offene Landschaften und angrenzende Waldgebiete als Lebensraum. In Deinem Garten wird sich das scheue Tier vermutlich nur zeigen, wenn dieser sehr weitläufig ist und direkt an ungestörte Naturflächen grenzt. Als reiner Pflanzenfresser ernährt es sich von verschiedenen Gräsern und krautigen Gewächsen, die es auf freien Flächen findet. Das Wildtier ist überwiegend tagaktiv (während der hellen Stunden des Tages wach) und lebt meist gesellig in kleinen Gruppen. Da es ein Wiederkäuer (Tier, das die Nahrung nach dem Schlucken erneut kaut) ist, benötigt es viel Ruhe für die Verdauung. Das Verhalten der Tiere ist durch ständige Aufmerksamkeit gegenüber der Umgebung geprägt, um mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen. Du kannst dieses Tier unterstützen, indem Du auf Durchgänge in Deiner Gartenumzäunung achtest und Rückzugsorte wie Waldränder ungestört lässt. Pestizidfreie (ohne chemische Schädlingsbekämpfungsmittel bewirtschaftete) Flächen im Umfeld sichern zudem ein gesundes Nahrungsangebot.
Das Altai-Wildschaf ist geschützt und darf nicht gestört oder eigenmächtig umgesiedelt werden. Wegen der enormen Körperkraft solltest Du stets einen respektvollen Abstand halten und das Tier niemals in die Enge treiben. Es ist nicht giftig, kann aber bei Bedrohung mit den Hörnern stoßen.
Das Altai-Wildschaf (Ovis ammon (Linnaeus, 1758)) ist eine Säugetierart aus der Gattung der Schafe (Ovis) innerhalb der Familie der Hornträger (Bovidae). Die Art ist laut vorliegender Datenbasis in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien heimisch. Diese Tiere erreichen eine beachtliche Körpergröße und sind für ihre massiven, gedrehten Hörner bekannt. Als Wiederkäuer (Tiere, die Pflanzennahrung mehrfach kauen) leben sie in sozialen Verbänden und sind perfekt an karge Landschaften angepasst.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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