Bild folgtKI-generierte IllustrationOvis orientalis ophion
Das Mufflon (Ovis orientalis ophion) ist ein mittelgrosses, scheues Saeugetier aus der Familie der Horntraeger, das ein meist braeunliches Fell besitzt und dessen Widder imposante, schneckenfoermig gedrehte Hoerner tragen. Dieser Wildschafvertreter bewohnt vorzugsweise bewaldete Gebirgsregionen und steile Haenge. Als reiner Pflanzenfresser ernaehrt es sich von dem, was die Natur an Gruenfutter zur Verfuegung stellt. Es gehoert zu den Wiederkaeuern (Tiere, die ihre Nahrung schlucken und zur weiteren Zerkleinerung erneut ins Maul befoerdern). In der kalten Jahreszeit haelt das Tier eine Winterruhe (ein Zustand mit verringertem Stoffwechsel zur Energieeinsparung). In Deinem Garten wird es sich nur zeigen, wenn Dein Grundstueck direkt an grossflaechige Waldgebiete angrenzt. Du kannst dieses Wildtier unterstuetzen, indem Du Deinen Garten zum Waldrand hin naturnah gestaltest. Da keine Daten zu spezifischen Pflanzenbeziehungen vorliegen, ist eine allgemeine Foerderung der heimischen Flora ratsam. Achte darauf, dass Deine Umzaeunungen keine Gefahr fuer wanderndes Wild darstellen. Ruhezonen im Garten bieten dem Tier notwendige Rueckzugsmoeglichkeiten. Eine Zufuetterung ist meist nicht notwendig und oft gesetzlich streng reglementiert. Durch das Belassen von natuerlichem Unterwuchs ermoeglichst Du eine ungestoerte Nahrungssuche.
Das Mufflon ist ein sehr scheues Wildtier und fuer den Menschen ungefaehrlich. Es steht unter Naturschutz und darf nicht in seiner Ruhe gestoert oder eigenmaechtig umgesiedelt werden.
Dieses Saeugetier (Ovis orientalis ophion) wird taxonomisch in die Familie der Horntraeger (Bovidae) und die Gattung der Schafe (Ovis) eingeordnet. Die Unterart ist urspruenglich auf Zypern endemisch (nur dort vorkommend), wobei Mufflons allgemein als Vorfahren der Hausschafe gelten. Sie erreichen eine Kopf-Rumpf-Laenge von etwa 110 bis 130 Zentimetern. Die Tiere leben in sozialen Verbaenden, den sogenannten Rudeln, und sind vorwiegend tagaktiv.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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