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Oxytropis lapponica
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Auch bekannt als: Oxytropis lapponica
An ihren bläulich-violetten Blütenköpfchen und den silbrig behaarten Blättern lässt sich die Lappland-Fahnenwicke (Oxytropis lapponica) sofort erkennen. Da sie mit Hilfe von Bakterien Stickstoff im Boden anreichert, verbessert sie ganz natürlich die Bodenqualität an kargen Standorten. Besonders in gut durchlässigen Steingärten setzt sie elegante Akzente und ist ein echter Geheimtipp für Liebhaber der Gebirgsflora. Wenn du eine robuste Pflanze für eine sonnige Trockenmauer suchst, die auch mit wenig Wasser auskommt, ist sie die ideale Wahl für dich.
Alpine Eleganz für Kenner: Robust, genügsam und ein natürlicher Bodenverbesserer.
Als heimischer Vertreter der Gebirgsflora leistet die Lappland-Fahnenwicke einen wichtigen Beitrag zur Bodengesundheit in deinem Garten. Durch die Symbiose (Lebensgemeinschaft zum gegenseitigen Vorteil) mit Knöllchenbakterien bindet sie Stickstoff aus der Luft und macht ihn für andere Pflanzen verfügbar. In den kargen alpinen Lebensräumen, aus denen sie stammt, ist diese Eigenschaft überlebenswichtig für die gesamte Pflanzengemeinschaft. Die Samenreife im Spätsommer bietet eine natürliche Nahrungsquelle für Kleinsäuger und Vögel der Gebirgsregionen. In deinem Garten hilft sie dabei, spezialisierte ökologische Nischen zu besetzen, die für viele herkömmliche Zierpflanzen zu extrem sind. Damit förderst du aktiv die pflanzliche Diversität (Artenvielfalt) heimischer Herkunft.
Bitte beachte, dass die Lappland-Fahnenwicke als nicht kindersicher eingestuft wird. Sie enthält pflanzliche Inhaltsstoffe, die bei Verzehr zu Unverträglichkeiten oder Vergiftungserscheinungen führen können. In Gärten mit kleinen Kindern oder frei laufenden Haustieren solltest du sie daher an unzugänglichen Stellen, wie etwa in erhöhten Steingartenpartien, platzieren.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jan
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,091 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Lappland-Fahnenwicke gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist eine charakteristische Art der alpinen Stufe. In der Region ist sie vor allem in den österreichischen Alpen heimisch, wo sie auf kalkarmen Urgesteinsböden und in Felsschuttfluren siedelt. Ein wichtiges Merkmal der Gattung ist das Schiffchen der Blüte, das in eine kleine, deutliche Spitze ausläuft – ein Detail, das sie von den verwandten Astragalus-Arten unterscheidet. Die gesamte Pflanze ist oft seidig behaart, was als Verdunstungsschutz in der intensiven Gebirgssonne dient.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.