Bild folgtKI-generierte IllustrationPaeonia officinalis subsp. banatica
An ihren großen, tiefroten Schalenblüten und den tief eingeschnittenen, dunkelgrünen Blättern lässt sich die Banater Pfingstrose (Paeonia officinalis subsp. banatica) sofort erkennen. Als seltene Unterart ist sie ein wertvoller Bestandteil eines naturnahen Gartens, da sie durch ihre ungefüllte Blütenform im Gegensatz zu vielen Zuchtsorten für Pollensammler zugänglich bleibt. Da keine spezifischen Beziehungsdaten vorliegen, konzentrieren wir uns auf ihren ökologischen Wert als langlebige Strukturpflanze für trocken-warme Standorte. Sie ist eine wunderbare Wahl, wenn Du Beständigkeit und natürliche Eleganz in Deinem Garten vereinen möchtest. Mit der richtigen Pflege belohnt sie Dich über Jahrzehnte hinweg jedes Jahr aufs Neue.
Rote Wildschönheit: Die langlebige Staude für sonnige Kalkstandorte.
Da für diese spezielle Unterart keine detaillierten Beziehungsdaten zu Insekten in unserer Datenbank vorliegen, betrachten wir ihre allgemeine Rolle im Ökosystem. Die ungefüllte Blüte der Banater Pfingstrose (Paeonia officinalis subsp. banatica) bietet im Vergleich zu gefüllten Zierformen frei zugänglichen Pollen für verschiedene Insektengruppen. Ihre großen Schalenblüten dienen insbesondere Käfern und Schwebfliegen als Lande- und Futterplatz während der Blütezeit im späten Frühjahr. In einem ökologisch geführten Garten trägt sie zur biologischen Vielfalt bei, indem sie eine Nische für Arten besetzt, die auf trocken-warme Lebensräume spezialisiert sind.
Die Banater Pfingstrose ist als nicht kindersicher eingestuft. Alle Pflanzenteile, insbesondere die Wurzeln und Samen, enthalten Inhaltsstoffe wie Paeonol, die bei Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden führen können. Achte daher in Gärten mit kleinen Kindern oder Haustieren auf einen geschützten Standort.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.68 m
Wähle für die Banater Pfingstrose einen vollsonnigen bis leicht halbschattigen Standort.
Der Boden sollte kalkhaltig, eher trocken und sehr gut durchlässig sein, da Staunässe zur Fäulnis der Wurzeln führt.
Die ideale Pflanzzeit ist im Herbst von September bis November, alternativ im Frühjahr von März bis Mai.
Achte beim Pflanzen darauf, das Rhizom nur etwa drei Zentimeter tief mit Erde zu bedecken; zu tief gepflanzte Exemplare blühen oft jahrelang nicht.
Einmal etabliert, sollte die Pflanze nicht mehr umgepflanzt werden, da sie sehr standorttreu ist.
Eine Düngung ist meist nicht erforderlich, eine Gabe von reifem Kompost im Frühjahr fördert jedoch die Vitalität.
Die Vermehrung gelingt am besten durch vorsichtige Teilung des Wurzelstocks im Spätsommer.
Schneide die verblühten Stängel erst zurück, wenn das Laub im Herbst welk wird.
Gute Partnerin: Echtes Labkraut (Galium verum) – beide Arten teilen die Vorliebe für warme, kalkreiche Böden und ergänzen sich optisch durch das Zusammenspiel von Rot und Gelb.
Die Banater Pfingstrose gehört zur Familie der Pfingstrosengewächse (Paeoniaceae) und ist in Deutschland als heimisch eingestuft. Ihr natürliches Vorkommen liegt auf Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und an lichten Waldrändern. Morphologisch besticht sie durch ihren horstigen Wuchs und eine Wuchshöhe von etwa 40 bis 60 Zentimetern. Die Pflanze ist eine ausdauernde, krautige Staude, die über ein kräftiges Rhizom (unterirdischer Speicher- und Ausläufertrieb) verfügt und so ungünstige Jahreszeiten überdauert.
3 Videos zu Paeonia officinalis subsp. banatica



•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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