Bild folgtKI-generierte IllustrationPaeonia suffruticosa
Auch bekannt als: Strauch-Pfingstrose, Baum-Pfingstrose, Paeonia × suffruticosa
Mit ihren tellergroßen, seidig glänzenden Blüten fällt die Strauch-Pfingstrose (Paeonia × suffruticosa) sofort auf. Du erkennst sie an ihrem verholzten Wuchs, der sie deutlich von den krautigen Pfingstrosen unterscheidet. Da sie bereits im Mai blüht, bietet sie eine wertvolle vertikale Struktur im Frühsommergarten. In deinem Naturgarten fungiert sie als langlebiger Ankerpunkt, der über Jahrzehnte an Charakter gewinnt. Da sie ein Strauch ist, bereichert ihr stabiles Geäst das Mikroklima für bodennah lebende Tiere. Du machst alles richtig, wenn du ihr einen Platz gibst, an dem sie ungestört alt werden darf.
Majestätischer Mai-Blüher: Ein verholztes Gartenjuwel mit 1.14 m Wuchshöhe.
Die Strauch-Pfingstrose blüht im Mai (Monat 5 bis 5) und stellt in dieser Phase eine wichtige optische Leitstruktur im Garten dar. Durch ihren verholzten Wuchs bietet sie ganzjährig ein stabiles Gerüst, das Kleinsäugern oder Erdkröten als geschützter Rückzugsort dienen kann. In der ökologischen Gartengestaltung wird sie als dauerhafter Bestandteil der Strauchschicht geschätzt. Da für diese Art keine spezifischen Bestäubungsdaten in der Datenbank vorliegen, steht ihr Wert als langlebiges Strukturelement im Vordergrund. Die großen Blütenbecher fangen Tauwasser auf und bieten Kleinstinsekten kurzzeitig Schutz. Da sie nicht kindersicher ist, sollte sie abseits von Spielflächen stehen.
Die Strauch-Pfingstrose wird als nicht kindersicher eingestuft. Alle Pflanzenteile, insbesondere Wurzeln und Samen, enthalten Inhaltsstoffe, die bei Verzehr zu Übelkeit und Erbrechen führen können. Sollten Kinder oder Haustiere Teile der Pflanze verschluckt haben, kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Mai
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Pflanzenhöhe
1.14 m
Pflanzzeit: Nutze den März oder April für die Frühjahrspflanzung oder den Zeitraum von September bis November.
Standort: Wähle einen vollsonnigen bis halbschattigen Platz, der vor starken Winden geschützt ist.
Boden: Die Erde sollte tiefgründig, nährstoffreich und gut durchlässig sein.
Staunässe: Vermeide stehendes Wasser unbedingt, um Wurzelfäule zu verhindern.
Wuchshöhe: Plane bei der Pflanzung fest mit der Endhöhe von 1.14 m ein.
Pflanzung: Setze die Veredelungsstelle (verdickte Stelle über der Wurzel) etwa 5 bis 10 cm tief unter die Erde.
Pflege: Ein Rückschnitt ist meist nicht nötig; entferne im Frühjahr nur abgestorbene Zweige.
Gute Partnerin: Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum) – dieser heimische Bodendecker hält den Boden feucht und unterdrückt Beikraut ohne Konkurrenz.
Die Strauch-Pfingstrose gehört zur Familie der Pfingstrosengewächse (Paeoniaceae) und zur Gattung Paeonia. Im Gegensatz zu Stauden-Pfingstrosen ist sie ein Phanerophyt (Pflanze, deren Überwinterungsknospen über der Erde liegen), was bedeutet, dass ihre oberirdischen Triebe verholzen. In unseren Gärten erreicht sie eine präzise Wuchshöhe von 1.14 m. Ihre Blätter sind tief geschlitzt und oft doppelt gefiedert, was ihr auch nach der Blütezeit eine attraktive Gestalt verleiht. Ursprünglich stammt sie aus Bergregionen, was sie recht widerstandsfähig gegenüber Kälte macht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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