Bild folgtKI-generierte IllustrationPaidia rica
Auch bekannt als: Mauer-Flechtenbärchen
An den schlichten, ockerfarbenen bis graugelben Vorderfluegeln mit den feinen, dunklen Punkten laesst sich Paidia rica sofort erkennen. Dieser mittelgrosse Nachtfalter gehoert zur Familie der Erebidae und ist ein eher seltener Bewohner waermebeguenstigter Gaerten. Die Raupe lebt polyphag (von vielen verschiedenen Futterquellen ernaehrend) und frisst vor allem Flechten und Moose, die auf Steinmauern oder alter Baumrinde wachsen. In unseren Breiten bildet das Tier in der Regel eine Generation pro Jahr aus. Die Weibchen legen ihre Eier meist in kleinen Gruppen direkt an den flechtenbewachsenen Flaechen ab. Besonders im Fruehling werden die Larven wieder aktiv, nachdem sie als Raupe in einer Kaeltestarre (Zustand verlangsamter Lebensvorgaenge) in geschuetzten Ritzen oder unter dichten Moospolstern ueberwintert haben. Du kannst die Art aktiv foerdern, indem du auf „totem“ Material wie alten Gartenmauern oder Baumstaemmen die Flechtenbewuechse unberuehrt laesst. Da der Falter mit einer Masse von nur etwa 0,02 Gramm sehr zart ist, profitiert er von windgeschuetzten, naturnahen Ecken in deinem Garten.
Dieser Nachtfalter ist voellig harmlos und ein gern gesehener, seltener Gartenbesucher. Er besitzt weder Stacheln noch Wehrsekrete und stellt keine Gefahr fuer Menschen oder Haustiere dar. Da die Art in einigen Regionen selten ist, sollte man die Tiere und ihre Raupen an Flechtenmauern ungestoert lassen.
Paidia rica ist ein Schmetterling aus der Familie der Erebidae (Eulenfalter im weiteren Sinne). Die Art ist in Mitteleuropa, insbesondere in der Schweiz und Belgien, heimisch, kommt jedoch aufgrund ihrer Vorliebe fuer warme Standorte nur lokal vor. Typisch fuer diesen Vertreter ist die schmale Fluegelform und die charakteristische Punktzeichnung auf hellem Grund. Die Larven sind auf Flechten und Moose spezialisiert, was sie zu interessanten Bewohnern von Steingaerten und alten Obstbaeumen macht.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
warm
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →