Bild folgtKI-generierte IllustrationPanchrysia deaurata
An den metallisch glänzenden Goldflecken auf den Vorderflügeln lässt sich die Goldglanzeule (Panchrysia deaurata) sofort erkennen. Dieser Nachtfalter gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) und gilt mit einer Körpermasse von etwa 0,047 Gramm als vergleichsweise kräftig. Typisch für diesen Bewohner kühler Bergregionen ist seine monophage (auf eine einzige Futterpflanze spezialisierte) Lebensweise. In der Schweiz wurden bislang 26 Beobachtungen in der Fachdatenbank dokumentiert, was die Seltenheit des Tieres unterstreicht. Du triffst den Falter in den Monaten Mai bis September in deinem Garten an, sofern dieser in einer kühleren Region liegt. Die Weibchen legen ihre Eier direkt an der benötigten Futterpflanze ab, damit die Larven sofort Nahrung finden. Die Larve (Raupe) ist das Stadium, welches die kalte Jahreszeit überlebt. Die Überwinterung erfolgt am Boden in einer Kältestarre (Zustand stark verlangsamten Stoffwechsels) unter Laub oder Pflanzenresten. Im Frühling erwachen die Larven und fressen weiter, bevor sie sich schließlich verpuppen. Du kannst die Art fördern, indem du heimische Hochstauden in feuchten, kühlen Gartenbereichen erhältst und auf Ordnungswahn verzichtest.
Die Goldglanzeule ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der weder sticht noch beißt. Da sie in der Schweiz nur lokal vorkommt und spezialisierte Ansprüche hat, sollte man die Tiere und ihre Futterpflanzen ungestört lassen.
Panchrysia deaurata ist ein Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae), der in der Region vor allem in der Schweiz nachgewiesen ist. Die Art ist an eine kalte Temperaturnische angepasst und besiedelt bevorzugt feuchte Gebirgslagen. Als monophag (auf eine einzige Nahrungspflanze spezialisiert) eingestufter Falter ist seine Existenz eng an spezifische, heimische Wirtspflanzen gebunden. Mit einer Masse von rund 0,047 Gramm und der markanten Goldzeichnung ist er ein charakteristischer, wenn auch seltener Bewohner alpiner Landschaften.
Körpergröße
large
Nahrung
monophagous
Überwinterung
larva
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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