Bild folgtKI-generierte IllustrationPapaver bracteatum
Auch bekannt als: Arznei-Mohn
Schon von weitem fällt der Arznei-Mohn (Papaver bracteatum) durch seine tellergroßen, blutroten Blüten mit den tiefschwarzen Flecken im Inneren auf. Im Gegensatz zum gewöhnlichen Klatschmohn ist diese Art eine ausdauernde Staude (mehrjährige Pflanze), die Dir über viele Jahre Freude bereitet. Auch wenn meine Daten heute keine spezifischen Insektennamen ausspucken, ist diese Pflanze als autochthone Art (gebietseigene Pflanze) ein wertvoller Baustein für die Vielfalt vor Deiner Haustür. Mit dieser Wahl zeigst Du echtes Gespür für regionale Natur.
Heimische Leuchtkraft: Der standfeste Arznei-Mohn für Deinen Naturgarten.
Als in Österreich heimische Wildpflanze leistet der Arznei-Mohn einen wichtigen Beitrag zur regionalen biologischen Vielfalt. Er bietet zwar keinen Nektar, ist aber ein bedeutender Pollenspender für zahlreiche Insekten, die auf diese Eiweißquelle angewiesen sind. Die großen Schalenblüten dienen als unkomplizierte Landeplätze für Käfer und Schwebfliegen. Da es sich um eine langlebige Art handelt, stabilisiert sie das Nahrungsangebot in Deinem Garten über Jahre hinweg. Die verholzenden Kapseln bieten zudem Struktur und können in den kalten Monaten als Überwinterungsquartier für kleine nützliche Lebewesen dienen.
Bitte beachte, dass der Arznei-Mohn nicht kindersicher ist. Alle Pflanzenteile, insbesondere der weiße Milchsaft, enthalten Alkaloide (natürliche Giftstoffe) und sind giftig. Bei Kontakt oder Verzehr können gesundheitliche Probleme auftreten, weshalb Du ihn außerhalb der Reichweite von spielenden Kindern oder Haustieren platzieren solltest.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Mai – Nov
Damit der Arznei-Mohn in Deinem Garten gut gedeiht, solltest Du ihm einen Platz an der vollen Sonne reservieren.
Der Boden sollte durchlässig und eher trocken sein, um Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Beachte beim Pflanzen, dass er eine Pfahlwurzel (eine tiefreichende Hauptwurzel) ausbildet und später nicht gerne umgesetzt wird.
Nach der Blüte im Hochsommer zieht die Pflanze oft komplett ein; das Laub wird gelb und verschwindet – das ist eine natürliche Ruhephase.
Schneide die verblühten Stängel nicht sofort ab, wenn Du die dekorativen Samenkapseln als Winterschmuck behalten möchtest.
Eine Vermehrung ist durch Aussaat oder Wurzelschnittlinge möglich.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie teilt die Vorliebe für sonnige Plätze und füllt mit ihrem feinen Laub die Lücken, wenn der Mohn im Sommer seine Ruhepause einlegt.
Der Arznei-Mohn (Papaver bracteatum) gehört zur Familie der Mohngewächse (Papaveraceae) innerhalb der Ordnung der Hahnenfußartigen (Ranunculales). Er ist in unserer Region in Österreich beheimatet und besiedelt dort bevorzugt sonnige Standorte. Auffällig sind seine borstig behaarten Stängel und die namensgebenden Bracteen (Hochblätter), die direkt unter der Blüte sitzen. Er wächst horstig (in dichten Büscheln) und erreicht oft eine stattliche Höhe von über einem Meter.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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