Bild folgtKI-generierte IllustrationParacaloptenus caloptenoides
An ihren kräftigen Hinterbeinen und den kurzen Fühlern lässt sich die Balkan-Gebirgsschrecke (Paracaloptenus caloptenoides) sofort erkennen, da diese Merkmale typisch für ihre Familie sind. Da in unserer Datenbasis jedoch keine detaillierten Merkmale zur Färbung oder Musterung vorliegen, bleibt ihre genaue Bestimmung eine Herausforderung. Es ist derzeit nicht bekannt, wie viele Generationen diese Art jährlich bildet. Auch über die Anzahl der Eier, die das Weibchen ablegt, oder den bevorzugten Ort der Eiablage gibt es keine gesicherten Informationen in den vorliegenden Daten. Wir wissen nicht, welche Pflanzen sie im Frühling besucht, da keine Daten zu Futterquellen verzeichnet sind. Ebenso fehlen Angaben zu Nektarquellen oder Fraßpflanzen für den Sommer und den Herbst. Was die Larve genau frisst, ist in den vorliegenden Aufzeichnungen bisher nicht dokumentiert. Zur Überwinterung liegen keine konkreten Daten vor, etwa ob sie eine Kältestarre (einen Ruhezustand bei Frost) an geschützten Plätzen einnimmt. Du kannst die Art fördern, indem du deinen Garten naturnah gestaltest und auf Pestizide (Schädlingsbekämpfungsmittel) verzichtest. Da wir die genauen Vorlieben nicht kennen, ist eine Vielfalt an heimischen Wildgräsern der beste Ansatz. Halte Ausschau nach ihr und melde Funde an lokale Naturschutzprojekte, um das Wissen über sie zu mehren. Dein Garten kann so zu einem wichtigen Refugium für diese wenig erforschte Art werden.
Dieses Tier ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Da die Art sehr selten ist und oft auf der Roten Liste steht, sollte sie niemals gestört oder umgesiedelt werden. Sie besitzt keinen Stachel und kann weder stechen noch beißen.
Die Balkan-Gebirgsschrecke (Paracaloptenus caloptenoides) gehört zur Familie der Feldheuschrecken (Acrididae). In der Region Deutschland, Österreich und der Schweiz ist sie extrem selten und vorwiegend in wärmeren Gebieten Österreichs zu finden. Da wissenschaftlich gesicherte Daten zur Färbung und Größe in der Datenbank fehlen, ist eine Abgrenzung für Laien schwierig. Ihre Lebensweise gilt als weitgehend unerforscht in Bezug auf menschliche Siedlungsbereiche. Taxonomisch wird sie in die Gattung Paracaloptenus eingeordnet.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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