Bild folgtKI-generierte IllustrationParadrina clavipalpis
Du erkennst die Heu-Staubmulle (Paradrina clavipalpis) an ihrer eher zierlichen, kleinen Gestalt und den schlichten, graubraunen Vorderflügeln mit den charakteristischen dunklen Punkten. Dieser Eulenfalter bringt meist zwei Generationen pro Jahr hervor, wobei die erste im späten Frühling erscheint. Die Weibchen legen ihre Eier bevorzugt an welken Pflanzenteilen oder niedrigen Kräutern ab. Im Mai und Juni besuchen die Falter gern Nektarquellen wie den Gewöhnlichen Hornklee (Lotus corniculatus), während sie im Spätsommer am Gewöhnlichen Dost (Origanum vulgare) zu beobachten sind. Die Raupen leben polyphag (viele verschiedene Pflanzen fressend) und ernähren sich von Kräutern wie dem Spitzwegerich (Plantago lanceolata) oder der Vogelmiere (Stellaria media). Da sie oft in der Nähe von Gebäuden oder Heuvorräten leben, ist ihr Name Programm. Den Winter übersteht das Tier als Larve, die sich in der Bodenstreu oder unter Moospolstern versteckt. Du kannst sie fördern, indem du in deinem Garten etwas Falllaub liegen lässt und auf chemische Spritzmittel verzichtest. In der Schweiz unterstreichen 1.933 Beobachtungen ihre Präsenz in naturnahen Lebensräumen.
Die Heu-Staubmulle ist für den Menschen vollkommen harmlos und besitzt keine Wehr- oder Giftorgane. Man kann sie bedenkenlos im Garten gewähren lassen, da sie weder Stiche noch Bisse verursacht und auch keine nennenswerten Schäden an Kulturpflanzen anrichtet.
Die Heu-Staubmulle (Paradrina clavipalpis) wird taxonomisch in die Familie der Eulenfalter (Noctuidae) eingeordnet. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst unter anderem die Schweiz und Belgien, wobei sie in verschiedensten offenen Lebensräumen vorkommt. Charakteristisch für diese heimische Art ist die geringe Körpergröße und eine unauffällige, punktierte Zeichnung auf den Vorderflügeln. Als dämmerungs- und nachtaktive Art entzieht sie sich meist der direkten Beobachtung am Tag, ist jedoch ein typischer Bewohner von Gartenlandschaften.
Körpergröße
small
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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