Bild folgtKI-generierte IllustrationPardosa ferruginea (L.Koch, 1870)
Der Latschenlaufwolf (Pardosa ferruginea) ist ein flinker Bodenbewohner mit bräunlicher Färbung, der als Wolfspinne keine Netze baut, sondern seine Beute im Laufen erbeutet. In deinem Garten bewegt sich dieses Tier geschickt durch die Krautschicht (die bodennahe Vegetation) oder über offene Erdbereiche. Die Jagdstrategie besteht aus aktiver Verfolgung und schnellem Zugriff, was ihn zu einem effektiven Jäger macht. Er fungiert als wertvoller Nützling, indem er die Populationen von kleinen Insekten wie Mücken oder Blattläusen reguliert. Du kannst den Tieren helfen, indem du Gartenstrukturen wie Laub oder lockeren Boden nicht penibel aufräumst. Solche natürlichen Verstecke sind lebensnotwendig für ihren Schutz vor Kälte und Fressfeinden. Im Februar verharrt der Latschenlaufwolf meist noch in der Winterruhe unter Moos oder Steinen. Sein Körper ist perfekt an das Leben in Bodennähe angepasst, was ihn für Beobachter fast unsichtbar macht. Er gehört zu den heimischen Arten, die für ein gesundes biologisches Gleichgewicht in deinem Außenbereich sorgen. Durch den Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel schützt du diesen hilfreichen Nachbarn direkt.
Diese Spinne ist für den Menschen vollkommen harmlos und zeigt kein aggressives Verhalten. Aufgrund ihrer geringen Körpergröße kann sie die menschliche Haut nicht durchdringen. Ein Biss ist daher nicht zu befürchten.
Der Latschenlaufwolf (Pardosa ferruginea) ist eine Webspinne aus der Familie der Wolfspinnen (Lycosidae). Sein Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Als bodenbewohnende Art führt er eine räuberische Lebensweise ohne den Einsatz von Fangnetzen. Die Tiere erreichen eine Körpergröße von wenigen Millimetern und sind durch ihre gut ausgebildeten Augen hervorragend an die Jagd am Tag angepasst.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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