Bild folgtKI-generierte IllustrationPardosa giebeli (Pavesi, 1873)
Der Gipfellaufwolf ist eine flinke Wolfspinne, die keine Fangnetze webt, sondern ihre Beute als aktiver Jäger direkt am Boden verfolgt. Du erkennst ihn an seiner unauffälligen Färbung und den flinken Sprints bei der Nahrungssuche. Er nutzt vorwiegend die Krautschicht (den Bereich der Vegetation bis etwa Kniehöhe) und offene Bodenstellen als sein Habitat (Lebensraum). In Deinem Garten agiert er als nützlicher Helfer, da er die Bestände kleiner Insekten auf natürliche Weise reguliert. Da er keine Netze baut, stört er das Bild Deiner Beete nicht und bleibt meist unbemerkt in Bodennähe. Um diesen nützlichen Nachbarn zu unterstützen, solltest Du Strukturen wie Laubschüttungen oder kleine Steinhaufen im Garten belassen. Solche Verstecke bieten ihm den notwendigen Schutz vor Witterungseinflüssen. Im Februar hält er sich oft noch in geschützten Bodenritzen auf, zeigt sich aber bei milder Witterung bereits an der Oberfläche. Ein naturnaher Garten ohne chemische Pflanzenschutzmittel bietet ihm die beste Lebensgrundlage. Durch das Belassen von ungestörten Ecken förderst Du diesen flinken Jäger direkt vor Deiner Haustür.
Dieses Tier ist für Menschen vollkommen harmlos und verhält sich äußerst scheu. Ein Biss ist nicht zu befürchten, da die Mundwerkzeuge der Spinne nicht kräftig genug sind, um die menschliche Haut zu durchdringen.
Der Gipfellaufwolf (Pardosa giebeli) ist ein Vertreter aus der Ordnung der Webspinnen (Araneae) und gehört zur Familie der Wolfspinnen (Lycosidae). Die Art ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt dort bevorzugt bodennahe Lebensräume. Als Angehöriger der Gattung Pardosa betreibt er eine aktive Jagdstrategie ohne den Bau von Fangnetzen. Die Körpergröße der Tiere liegt im Bereich weniger Millimeter.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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