Bild folgtKI-generierte IllustrationPardosa prativaga (L.Koch, 1870)
Mit einer Körpergröße von etwa fünf bis sechs Millimetern und einer unauffälligen, bräunlichen Färbung gehört der Graslaufwolf zu den aktiven Jägern, die ohne Fangnetz am Boden auf Beutefang gehen. Du erkennst ihn meist an seinen hastigen Bewegungen, wenn er durch die Krautschicht (die Vegetationsschicht zwischen Boden und Büschen) huscht. Diese Spinne ist ein nützlicher Helfer in Deinem Garten, da sie als Räuber zur biologischen Regulation (der natürlichen Begrenzung von Insektenvorkommen) beiträgt. Anstatt Netze zu weben, nutzt sie ihre gut entwickelten Augen, um Beute aus der Distanz zu erkennen und zu schlagen. In Deinem Garten besiedelt sie bevorzugt bodennahe Bereiche und bietet dort einen natürlichen Schutz gegen verschiedene Kleininsekten. Du kannst diesen Tieren helfen, indem Du auf übertriebene Ordnung verzichtest und etwas Laub oder Totholz als Rückzugsort belässt. Da sie keine klebrigen Spinnweben hinterlassen, sind sie völlig unauffällige Gäste für den Gärtner. Ein Verzicht auf chemische Mittel schont diese wertvollen Jäger der Streuschicht (der Schicht aus herabgefallenen Blättern). Ihr Vorhandensein ist ein wertvolles Zeichen für ein funktionierendes ökologisches Gleichgewicht in Deinem Grün.
Diese Spinne ist für Menschen vollkommen harmlos und scheu. Ihre Chelizeren (Kieferklauen) sind zu schwach, um die menschliche Haut zu durchdringen, weshalb kein Grund zur Sorge besteht. Bei Begegnungen im Garten flüchten die Tiere meist sehr schnell in das nächste schützende Versteck.
Der Graslaufwolf (Pardosa prativaga) ist eine heimische Spinnenart aus der Familie der Wolfspinnen (Lycosidae) innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae). Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wobei er vor allem feuchtere Standorte bevorzugt. Mit einer Körperlänge von bis zu sechs Millimetern gehört er zu den kleineren Vertretern seiner Gattung. Als flinker Bodenbewohner verzichtet er auf den Bau von Netzen und verlässt sich bei der Jagd ganz auf seine Schnelligkeit und Sehfähigkeit.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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