Bild folgtKI-generierte IllustrationPassiflora biflora
Auch bekannt als: Passiflora biflora
Unverwechselbar ist die Zweiblüten-Passionsblume (Passiflora biflora) durch ihre zweilappigen Blätter, die in ihrer Form fast an die Flügel eines Schmetterlings erinnern. Meist erscheinen die dezenten, cremeweißen Blüten paarweise an den Blattachseln, was dieser Kletterpflanze ihren Namen gab. In deinem Naturgarten ist sie vor allem als strukturgebendes Element an Zäunen oder Hauswänden wertvoll. Da sie in unserer Region als Besonderheit gilt, bereichert sie die Vielfalt deines Gartens um eine ungewöhnliche Wuchsform. Du wirst sehen, wie schnell sie kahle Flächen in ein dichtes, grünes Blattwerk verwandelt. Hast du schon ein sonniges Plätzchen für diese Kletterkünstlerin reserviert?
Faszinierende Blattgeometrie: Die flinke Kletterkünstlerin für warme Gartenwände.
Als rankende Pflanze leistet die Zweiblüten-Passionsblume (Passiflora biflora) einen Beitrag zur vertikalen Begrünung und damit zur Verbesserung des Mikroklimas im Garten. Da für diese spezielle Art in unseren Breitengraden keine spezifischen Daten zu Bestäubern vorliegen, liegt ihr ökologischer Wert vor allem in der Schaffung von geschützten Rückzugsorten für kleine Gartenbewohner im dichten Blattwerk. Durch die Begrünung von Fassaden oder Zäunen trägt sie zur Kühlung der Umgebung an heißen Sommertagen bei. In einem naturnah gestalteten Garten fördert sie so die strukturelle Vielfalt auf engem Raum.
Die Zweiblüten-Passionsblume (Passiflora biflora) ist als nicht kindersicher eingestuft. Es ist daher Vorsicht geboten, wenn kleine Kinder im Garten spielen, da Teile der Pflanze beim Verzehr problematisch sein können. Aufgrund der einzigartigen Blattform besteht jedoch keine Verwechslungsgefahr mit heimischen, stark giftigen Wildpflanzen.
Licht
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Feuchtigkeit
—
Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Wähle einen warmen, sonnigen bis halbschattigen Standort aus, der vor zugigem Wind geschützt ist.
Der Boden sollte durchlässig und reich an Humus (organische Bodenbestandteile aus zersetztem Material) sein.
Vermeide unbedingt Staunässe (Ansammlung von Wasser im Wurzelbereich), da die Wurzeln sonst Schaden nehmen.
Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden nicht gefroren ist.
Da die Pflanze rankend wächst, benötigt sie ein stabiles Gerüst oder einen Zaun als Kletterhilfe.
Gieße in den Sommermonaten regelmäßig, aber lass die Erdoberfläche zwischendurch abtrocknen.
Im Winter empfiehlt sich bei uns ein Schutz der Wurzelzone durch Reisig oder Laub.
Eine Vermehrung gelingt am besten über Stecklinge im Frühsommer.
Gute Partnerin: Die Gewöhnliche Waldrebe (Clematis vitalba) – beide Arten teilen den Drang nach oben und schaffen gemeinsam ein dichtes, ökologisch wertvolles Dickicht für den Sichtschutz.
Die Zweiblüten-Passionsblume (Passiflora biflora) gehört zur Familie der Passionsblumengewächse (Passifloraceae). Laut aktueller Datenlage kommt sie in der Region Österreich vor und bevorzugt dort warme, geschützte Standorte. Morphologisch ist sie für Laien sofort an den charakteristischen, oft breiter als langen Blättern und den namensgebenden Zwillingsblüten erkennbar. Als Rankpflanze nutzt sie fadenförmige Greiforgane, um in die Höhe zu wachsen und so das Sonnenlicht optimal zu nutzen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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