Bild folgtKI-generierte IllustrationPassiflora trifasciata
Auch bekannt als: Passiflora trifasciata
Wer die Dreibindige Passionsblume (Passiflora trifasciata) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Ihre markanten, dreilappigen Blätter mit den hellen, fast silbernen Bändern entlang der Adern machen sie unverwechselbar. Obwohl derzeit keine spezifischen Daten zu Insektenbeziehungen vorliegen, bereichert sie als Kletterpflanze die vertikale Struktur deines Gartens und bietet Sichtschutz. Du kannst mit dieser Pflanze gezielt Akzente setzen und gleichzeitig die heimische Flora um eine seltene Form ergänzen. Schau am besten selbst einmal genau hin, welche fliegenden Gäste sich an den dezenten Blüten einfinden.
Grafisches Wunderwerk: Die Kletterkünstlerin mit den silbern gezeichneten Blättern.
Informationen über spezifische ökologische Wechselbeziehungen zu heimischen Bestäubern oder spezialisierten Raupen liegen für diese Art derzeit nicht vor. Da die Pflanze jedoch Blüten ausbildet, dient sie im Garten als Anlaufstelle für allgemeine Blütenbesucher. Als Kletterpflanze trägt sie zur Vertikalbegrünung bei und schafft so Lebensraum und Versteckmöglichkeiten in höheren Vegetationsschichten. Du kannst durch die Anpflanzung helfen, die Datenlage zu verbessern, indem du beobachtest, ob heimische Insekten den Nektar nutzen. In einem naturnahen Garten fördert jede zusätzliche Struktur die kleinräumige Vielfalt.
Die Dreibindige Passionsblume ist nicht kindersicher. Sie enthält Inhaltsstoffe, die bei Verzehr für Menschen und Haustiere problematisch sein können. Achte daher bei der Standortwahl darauf, dass die Pflanze für kleine Kinder nicht frei zugänglich ist.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Pflanze die Passionsblume an einen geschützten, warmen Ort, damit sie ihre charakteristische Blattfärbung optimal ausbilden kann.
Der Boden sollte gut durchlässig sein, um Staunässe (Ansammlung von Wasser im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Als ideale Pflanzzeit empfiehlt sich das Frühjahr von März bis Mai oder der Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Achte auf eine Kletterhilfe wie ein Gitter oder einen Zaun, da die Pflanze aktiv in die Höhe strebt.
Da die Art als nicht kindersicher eingestuft ist, wähle einen Standort außerhalb der direkten Reichweite von Spielflächen.
Eine Vermehrung ist über Stecklinge im Frühsommer möglich.
Halte die Erde gleichmäßig feucht, aber vermeide übermäßiges Gießen.
Im Winter ist ein Schutz der Wurzelzone ratsam, besonders bei strengem Frost.
Gute Partnerin: Die Alpen-Waldrebe (Clematis alpina) – sie ist ebenfalls in Österreich heimisch, teilt den Kletterdrang und ergänzt das dichte Blattwerk der Passionsblume mit ihren glockenförmigen Blüten.
Die Dreibindige Passionsblume gehört zur Familie der Passionsblumengewächse (Passifloraceae) innerhalb der Ordnung der Malpighienartigen (Malpighiales). Während viele ihrer Verwandten in den Tropen vorkommen, wird diese Art regional in Österreich verortet. Sie wächst als ausdauernde, krautige Kletterpflanze, die sich mithilfe von Blattranken an Unterlagen festhält. Charakteristisch ist die Panaschierung (helle Farbmusterung) auf der Oberseite der Blätter, die der Pflanze ihren Namen gibt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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