Bild folgtKI-generierte IllustrationPelophylax bergeri (Günther, 1986)
Der Italienische Wasserfrosch (Pelophylax bergeri) ist ein mittelgroßer, meist kräftig grün bis bräunlich gefärbter Froschlurch mit deutlichen Drüsenleisten am Rücken, der dauerhaft an sonnigen Stillgewässern (stehende Gewässer ohne Strömung) lebt. Diese Art gehört zu den Wasserfröschen, die einen Großteil ihres Lebens im oder direkt am Wasser verbringen und dort auch ihre Nahrung suchen. Da er in unseren Breiten als Neozoon (gebietsfremde Tierart) gilt, ist er ursprünglich nicht hier heimisch, besiedelt aber zunehmend ähnliche Lebensräume wie unsere einheimischen Arten. Die Fortpflanzung findet im Wasser statt, wobei die Männchen mit ihren zwei äußeren Schallblasen lautstark rufen, um Partner anzulocken. Als Amphibie (Tier, das sowohl an Land als auch im Wasser lebt) profitiert er von einer guten Wasserqualität und einer abwechslungsreichen Ufergestaltung. Du kannst ihn unterstützen, indem Du Deinen Teich fischfrei hältst und flache Uferzonen schaffst. Haufen aus Totholz (abgestorbenes Holz) oder Steinen in Teichnähe bieten ihm tagsüber wichtige Rückzugsorte. Achte darauf, dass das Gewässer nicht komplett zuwuchert, damit genügend Sonnenlicht die Wasseroberfläche erreicht.
Wie alle wildlebenden Amphibien unterliegen auch Wasserfrösche dem allgemeinen Artenschutz. Du darfst die Tiere nicht fangen, verletzen oder aus der Natur entnehmen. Ein eigenmächtiges Umsiedeln in andere Gewässer ist gesetzlich untersagt, um die Verbreitung von Krankheiten zu verhindern.
Dieser Froschlurch gehört zur Familie der Echten Frösche (Ranidae) und stammt ursprünglich aus Italien und angrenzenden Regionen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird er als Neozoon (eingebürgerte Art) eingestuft, wobei er oft eng mit dem Kleinen Wasserfrosch verwandt ist. Er erreicht eine Körperlänge von etwa sechs bis acht Zentimetern und führt eine vorwiegend aquatische (im Wasser stattfindende) Lebensweise. Seine Bestände breiten sich durch Verschleppung oder bewusste Aussetzung in Mitteleuropa aus.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →