Bild folgtKI-generierte IllustrationPelosia muscerda
Auch bekannt als: Erlenmoor-Flechtenbärchen
An seinen schlichten, staubgrauen Flügeln lässt sich Pelosia muscerda sofort erkennen. Dieser mittelgroße Nachtfalter erreicht eine Körpermasse von etwa 0,014 Gramm und ist vor allem zwischen Mai und September in deinem Garten aktiv. Da die Art polyphag (verschiedenartige Kost nutzend) ist, finden die Larven an vielen Stellen Nahrung, sofern du eine natürliche Vielfalt zulässt. Die Überwinterung erfolgt als Larve (Raupe), die sich in der kalten Jahreszeit in geschützte Nischen zurückzieht. Die Eiablage findet während der Sommermonate statt, wobei die Eier dort platziert werden, wo die Raupen später ausreichend Nahrung finden. Du kannst diesen heimischen Schmetterling aktiv fördern, indem du einheimische Bäume wie die Stieleiche (Quercus robur) oder die Sal-Weide (Salix caprea) pflanzt. Solche Gehölze bieten wichtige Strukturen für die Larvenentwicklung und das Überwintern. Ein Verzicht auf künstliche Beleuchtung im Garten hilft dem Falter zudem, seinen natürlichen Rhythmus beizubehalten. Da die Art in der Schweiz mit 376 Beobachtungen dokumentiert ist, gehört sie zu den festen Bestandteilen unserer regionalen Artenvielfalt.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Pelosia muscerda sticht nicht und besitzt keine gefährlichen Abwehrmechanismen, weshalb du das Tier bedenkenlos beobachten kannst. Als heimische Art ist sie ein nützlicher Teil des Ökosystems und sollte in Ruhe gelassen werden.
Pelosia muscerda ist ein Nachtfalter aus der Familie der Erebidae (Eulenfalterartige). Er ist in Regionen wie der Schweiz und Belgien heimisch und besetzt dort eine mittlere Temperaturnische (intermediate). Mit einer Körpermasse von nur 0,014 Gramm gehört er zu den mittelgroßen Arten seiner Gattung. Die Larven leben polyphag (von vielseitiger Kost) und sind für ihre Entwicklung auf naturnahe Strukturen angewiesen. Die Art ist ein wichtiger Indikator für ökologisch wertvolle Gartenräume.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
intermediate
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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