Bild folgtKI-generierte IllustrationPerizoma albulata
Auch bekannt als: Klappertopf-Kapselspanner
An den milchweißen Flügeln mit den zarten, hellbraunen Wellenlinien lässt sich dieser kleine Falter sofort erkennen. Er gehört zur Familie der Spanner (Geometridae) und ist mit einem Körpergewicht von nur etwa 0,0036 Gramm ein echtes Leichtgewicht. Da die Art monophag (auf eine einzige Pflanzengattung spezialisiert) lebt, ist sie in deinem Garten zwingend auf den Klappertopf (Rhinanthus) angewiesen. In der Regel entwickelt sich eine Generation pro Jahr, die zwischen April und September aktiv ist. Die Weibchen legen ihre Eier gezielt an die Blütenstände der Wirtspflanze ab. Im Frühsommer schlüpfen die Raupen und fressen die heranreifenden Samen im Inneren der Kapseln des Kleinen Klappertopfs (Rhinanthus minor). Nach der Fraßphase wandert die Larve in die Erde ab. Du kannst den Falter aktiv fördern, indem du auf eine Düngung deiner Wiese verzichtest und heimische Klappertopf-Arten ansiedelst. Er bevorzugt eine kühle Temperaturnische (bevorzugter Temperaturbereich) und meidet überhitzte Schottergärten. Als Gartenbesitzer unterstützt du mit dem Erhalt dieser Art einen hochspezialisierten Bewohner unserer Kulturlandschaft.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gast in jedem Naturgarten. Der Falter besitzt keine Verteidigungsmechanismen wie Stacheln oder Gifte und muss aufgrund seiner Spezialisierung besonders geschont werden. Ein Verzicht auf das Mähen der Futterpflanzen vor der Samenreife ist der beste Schutz.
Dieser Schmetterling aus der Familie der Spanner (Geometridae) ist ein typischer Bewohner von mageren Wiesen in der Schweiz und angrenzenden Regionen. Mit einer Flügelspannweite von etwa 17 bis 21 Millimetern ist er eher unauffällig, aber durch seine helle Färbung gut von anderen Nachtfaltern zu unterscheiden. Die Art ist streng an das Vorkommen von Klappertopf-Gewächsen gebunden, da die Raupen ausschließlich deren Samen fressen. In der Schweiz belegen über 800 Datensätze seine Beständigkeit in naturnahen Lebensräumen seit den 1970er Jahren.
Körpergröße
small
Nahrung
monophagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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