Bild folgtKI-generierte IllustrationPetrorhagia saxifraga subsp. saxifraga
Auch bekannt als: Petrorhagia saxifraga subsp. saxifraga
Du erkennst die Felsennelke an ihren zarten, polsterartigen Grasbüscheln und den winzigen, blassrosa Blüten auf fadenförmigen Stängeln. Sie ist eine wichtige Art für deinen Naturgarten, da sie in Deutschland auf der Roten Liste 3 steht und somit als gefährdet gilt. Als indigene (einheimische) Pflanze ist sie perfekt an unsere regionalen Standorte angepasst und stützt die heimische Artenvielfalt. Wenn du eine Vorliebe für filigrane Wildpflanzen hast, die auch mit kargen Stellen zurechtkommen, ist sie eine wunderbare Bereicherung für dich.
Gefährdete Wildschönheit: Die Felsennelke schützt die regionale Artenvielfalt
Die Felsennelke leistet einen wesentlichen Beitrag zur biologischen Vielfalt, da sie in Deutschland als gefährdet (Rote Liste 3) eingestuft ist. Ihr Erhalt im Garten sichert Bestände dieser selten gewordenen einheimischen Art. Besonders wertvoll ist ihre Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen vom Typ AM (Arbuskuläre Mykorrhiza), die das Bodenleben stärkt und ein stabiles ökologisches Gefüge fördert. Da sie als Archäophyt gilt, ist sie bereits seit Jahrhunderten fest in unsere Flora integriert. Auch wenn keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, dient sie als regionaltypischer Baustein im Nahrungsnetz für spezialisierte Insekten karger Standorte.
Die Felsennelke ist laut Datenbank nicht kindersicher. Du solltest sie daher so pflanzen, dass sie nicht in direkter Reichweite von spielenden Kleinkindern liegt. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten besteht aufgrund ihres charakteristischen Wuchses und der Nelkenblüten in der Regel nicht.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.2 m
Wähle einen Standort, der ihrem Wesen als Felsbewohnerin entspricht, vorzugsweise an einer sonnigen und trockenen Stelle.
Da sie als indigen (einheimisch) gilt, ist sie bestens an unser Klima angepasst.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange der Boden offen ist.
Achte auf einen sehr durchlässigen Boden, um Staunässe (stehendes Wasser) zu vermeiden.
Die Pflanze geht eine Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (AM - Arbuskuläre Mykorrhiza) ein, was ihre Nährstoffaufnahme verbessert.
Eine Düngung ist in der Regel nicht notwendig, da sie auf kargem Untergrund am besten gedeiht.
Du kannst die Polster nach der Blüte vorsichtig teilen, um sie zu vermehren.
Als Partnerin eignet sich die Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum), da beide ähnliche Ansprüche an Wärme und Boden teilen.
Ein Rückschnitt der vertrockneten Blütenstiele kann im zeitigen Frühjahr erfolgen.
Die Felsennelke (Petrorhagia saxifraga subsp. saxifraga) gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) in der Ordnung der Nelkenartigen. In Deutschland ist sie als indigen (einheimisch) eingestuft und wird zudem als Archäophyt (eine vor dem Jahr 1492 eingewanderte Art) geführt. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst meist trockene, felsige oder sandige Standorte. Die Pflanze zeichnet sich durch einen niedrigen, polsterbildenden Wuchs aus, der an extreme Umweltbedingungen angepasst ist.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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